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Paul George wurde bei den Spielen in Rio Olympiasieger
Paul George wurde bei den Spielen in Rio Olympiasieger © Getty Images

Paul George verliert beim Indianas Sieg gegen Chicago die Nerven und wird disqualifiziert, weil er einen Ball ins Publikum schießt. Jetzt steht seine Strafe fest.

Die NBA hat Paul George für sein Verhalten beim 111:94-Sieg gegen die Chicago Bulls am vergangen Sonntag zu einer Strafe von 15.000 Dollar (etwa 13.600 Euro) verurteilt. 

Der 26 Jahre alte Olympiasieger hatte 1:42 Minuten vor Ende des dritten Viertels die Nerven verloren, als beim Stand von 81:61 ein Foul gegen ihn gepfiffen worden war.

Trotz der klaren Führung war George damit nicht einverstanden und kickte als Reaktion den Ball in die Zuschauerränge. Er traf einen weiblichen Fan, bei dem er sich später mit Blumen und einem Brief entschuldigte.

Auch wenn die Aktion unglücklich und unabsichtlich war, wurde George von den Schiedsrichtern vorzeitig zum Duschen geschickt. "Meine Fußball-Skills sind nicht so gut, wie ich dachte. Ich wollte den Ball gegen die Bande schießen", erklärte der Forward: "Ich entschuldige mich bei den Leuten, die ich getroffen habe und bin stolz auf das Team, dass es den Sieg geholt hat."

Es war Georges erste Disqualifikation der Karriere. In 29 Minuten Spielzeit brachte es George auf 13 Punkte und sieben Rebounds. Bester Werfer war Jeff Teague mit 21 Punkten, C.J. Miles glänzte mit 20 Zählern von der Bank.

Beste Akteure bei Chicago waren Jimmy Butler und Bobby Portis mit jeweils 16 Punkten. Dwyane Wade enttäuschte einen Tag nach seiner Monster-Performance gegen New York mit vier Zählern bei einer Wurfquote von elf Prozent.

Paul Zipser durfte mit acht Minuten so lange ran wie noch nie, blieb bei einem Rebound und einem Assist aber ohne Punkt. Wenig aussagekräftig, aber kurios: Der deutsche Nationalspieler hatte den besten Plus-Minus-Wert seines Teams.

Die Bulls haben drei Partien in Folge verloren und stehen insgesamt wie die Pacers bei drei Siegen und drei Niederlagen.

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