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Sean Kilpatrick war von Jordans Clippers kaum zu stoppen
Sean Kilpatrick (M.) war von Jordans Clippers kaum zu stoppen © Getty Images

Los Angeles kassiert gegen ein Kellerkind die dritte Pleite in Folge - trotz der Monster-Leistungen zweier Superstars. Beim Sieger brilliert ein No-Name.

Die Los Angeles Clippers haben in der NBA eine überraschende Pleite kassiert.

Die Clippers, die vor kurzem noch die Liga anführten, verloren mit 122:127 nach doppelter Verlängerung gegen die Brooklyn Nets. Die Pleite beim Kellerkind war bereits die dritte nacheinander (Tabelle der NBA).

No-Name Sean Kilpatrick düpierte das Spitzenteam mit einer Karrierebestleistung von 38 Punkten und 14 Rebounds, auch wenn der Guard dafür 34 Würfe benötigte. Kilpatrick war es auch vorbehalten, für den entscheidenden Korb zu sorgen. Der 26-Jährige zog 15 Sekunden vor dem Ende der zweiten Overtime beim Stand von 124:122 für die Nets beherzt zum Korb, verwandelte den Layup und wurde dabei gefoult.

Zuvor hatte Kilpatrick, der 31 seiner 38 Punkte nach dem dritten Viertel markierte, allerdings zwei Mal den möglichen Gamewinner verpasst. Sowohl am Ende der regulären Spielzeit als auch der ersten Verlängerung verfehlten Kilpatricks Versuche mit der Sirene das Ziel, nachdem Chris Paul und Jamal Crawford für die Gäste jeweils per Dreier ausgeglichen hatten (Spielplan der NBA).

Bei den Clippers, die auf Blake Griffin verzichten mussten, überragten Paul (26 Punkte, 13 Assists und zehn Rebounds) und DeAndre Jordan (21 Punkte/23 Rebounds). Für Brooklyn, das zum ersten Mal nach sieben Partien wieder als Sieger vom Parkett ging, erzielte Center Brook Lopez 27 Punkte und verwandelte dabei vier von neun Dreiern (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Los Angeles musste am Ende ohne Trainer Doc Rivers auskommen, der in der ersten Verlängerung wegen seines zweiten technischen Fouls des Feldes verwiesen wurde.

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