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Kyle Korver wechselte per Trade von Dennis Schröders Atlanta Hawks nach Cleveland
Kyle Korver wechselte per Trade von Dennis Schröders Atlanta Hawks nach Cleveland © DPA Picture-Alliance

Die Cleveland Cavaliers verlieren bei Kyle Korvers Debüt überraschend in Utah - der Neue hat Lernbedarf. Einen furioser Gordon Hayward stiehlt LeBron James die Show.

Die Cleveland Cavaliers haben am Dienstagabend beim Debüt des von den Atlanta Hawks gewechselten Kyle Korver eine überraschende Niederlage hinnehmen müssen.

Der NBA-Champion unterlag den defensivstarken Utah Jazz mit 92:100 (41:56) (Ergebnisse und Spielplan)

Dies lag vor allem an einem völlig verschlafenen zweiten Viertel der Cavaliers, welches mit 27:12 an Utah ging, und einem indisponierten Star-Zugang Korver.

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Love und Irving treffen Korb nicht

Zwar wehrte sich LeBron James (29 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists) nach Kräften, doch ohne die Unterstützung seiner Teamkollegen konnte auch der viermalige MVP nichts ausrichten (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Die beiden anderen Cavs-Superstar Kyrie Irving und Kevin Love (20 bzw. 12 Punkte) fanden dagegen zu spät ihren Rhythmus und trafen insgesamt nur neun von 32 Versuchen aus dem Feld.

Auf der Gegenseite verfehlte Gordon Hayward fast nichts und zeigte mit 28 Punkten und neun Rebounds eine überragende Leistung. Der Forward Utahs traf dabei zehn von zwölf Versuchen aus dem Feld und vier von fünf Dreierversuchen landeten im Korb.

Korver trifft nur einen Wurf

Hayward hatte mit elf Punkten während eines 16:0-Runs der Jazz im dritten Viertel auch entscheidenden Anteil daran, dass die Partie nicht doch noch kippte.

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Bei den Cavs kam der von den Hawks getradete Korver 18 Minuten zum Einsatz. Der Distanzschütze ließ aber in 18 Minuten Einsatzzeit seine Zielgenauigkeit vermissen und traf nur einen seiner fünf Versuche aus dem Feld.

"Ich habe immer gedacht, dass ich umso besser sein kann, desto besser meine Teamkollegen sind. Und dies ist das talentierteste Team, in dem ich jemals war", sagte Korver.

Der Distanzwurf-Spezialist (versenkte in seiner 15-jährigen NBA-Karriere 43 Prozent seiner Dreierversuche) gilt als ideale Ergänzung für den Meister - und bekam von James den Auftrag, bei jeder erdenklichen Gelegenheit abzudrücken. Dennoch meinte der 35-Jährige vor der Partie: "Ich muss erst mal eine Menge begreifen. Ich weiß nicht mal, was ich heute mache."

Trotz der Niederlage führen die Cavs mit 28 Siegen bei nur neun Niederlagen die Eastern Conference souverän an. Die Jazz befinden sich im Westen auf Rang sechs weiterhin auf Playoff-Kurs (Die Tabellen der NBA).

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