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Russell Westbrook spielt in Oklahoma mal wieder den Alleinunterhalter. Damit holt er sich selbst ein und lässt zwei der größten NBA-Legenden immer mehr wackeln.

Angeführt von Statistik-Maschine Russell Westbrook haben die Oklahoma City Thunder ihren dritten Sieg in Serie eingefahren.

Beim hart umkämpften 103:95-Erfolg gegen die Memphis Grizzlies verbuchte der Point Guard 24 Punkte, zwölf Assists und 13 Rebounds (Ergebnisse und Spielplan).

Zwar versenkte Westbrook in der heimischen Chesapeake Arena nur sechs seiner 19 Würfe aus dem Feld (0-7 Dreier), am Ende überstrahlte jedoch sein 18. Triple-Double der Saison die Leistung des einzig verbliebenen OKC-Stars.

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Westbrook auf dem Weg in die Geschichtsbücher

Damit egalisierte der fünfmalige All-Star im ersten Jahr nach dem Abgang von Franchise Player Kevin Durant bereits nach 40 von 82 Spielen in der regulären Saison seinen bisherigen Bestwert aus der Spielzeit 2015/16.

Selbst die Bestmarke von Oscar Robertson, der 1961/62 mit 41 Triple-Doubles einen vermeintlichen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt hatte, scheint für Westbrook nicht uneinholbar.

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An Nummer zwei wackelt mit Wilt Chamberlain, der 1973/74 31 Mal in drei Kategorien zweistellige Werte verbuchte, eine weitere NBA-Legende bereits kräftig.

Eine Saison für die Ewigkeit?

Apropos Robertson. "The Big O" ist der einzige Spieler der NBA-Geschichte, der über eine komplette Saison hinweg im Schnitt ein Triple-Double (30,8/12,5/11,4) aufwies.

Westbrook liegt aktuell bei durchschnittlich 31,2 Punkten, 10,4 Rebounds und 10,6 Assists.

Memphis fehlt der letzte Punch

Gegen Memphis bekam Westbrook vor allem von Enes Kanter Unterstützung. Der türkische Center sammelte von der Bank 19 Punkte und 13 Rebounds.

Auch die Grizzlies hatten ihren Topscorer in ihrem Point Guard. All-Star Mike Conley legte flankiert von sechs Assists 22 Punkte auf. Zach Randolph schnupperte mit 14 Punkten und neun Rebounds am dritten Double-Double in Folge.

Mit Chandler Parsons (14) und Oldie Vince Carter (11, 3-4 Dreier) punkteten zwei ehemalige Mavs-Kollegen von Dirk Nowitzki ebenfalls zweistellig. 

So blieben die Grizzlies 48 Minuten lang in Schlagdistanz, allerdings ohne auch nur einmal in Führung zu gehen.

In der Tabelle der Western Conference schob sich Oklahoma mit nun 24:16 Siegen an Memphis (24:17) vorbei auf Platz fünf (Die Tabellen der NBA).

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