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Auch ohne Ex-OKC-Star Kevin Durant liefern sich die Warriors und die City Thunder ein hitziges Duell. Sportlich lassen die Splash Brothers aber keine Fragen offen.

Trash-Talk, technische Fouls und sogar fliegende Fäuste - auch ohne Kevin Durant, der für die Warriors nach seiner Knie-Verletzung noch nicht zum Einsatz kam und nur auf der Bank Platz nahm, hat sich das Gastspiel der Golden State Warriors bei den Oklahoma City Thunder zu einem äußerst hitzigen Duell entwickelt. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US)

Machtdemonstration der Warriors

Sportlich waren die Warriors allerdings haushoch überlegen, führten vor dem Schlussviertel bereits mit 26 Punkten und siegten am Ende souverän mit 111:95 (59:39).

Gegen die "Splash Brothers" Steph Curry und Klay Thompson war kein Kraut gewachsen. Mit jeweils sieben Dreiern und zusammen 57 Punkten erzielten die beiden Superstars vier Zähler mehr als die gesamte Startformation der Thunder.

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Curry, der sich nach einer heftigen Rangelei mit Semaj Christon kurz vor der Halbzeit ein technisches Foul einhandelte, verbuchte 23 Punkte.

Thompson überragt

Kollege Thompson schwang sich mit 34 Punkte zum Topscorer der Partie auf - auch weil OKC-Superstar und Triple-Double-Maschine Russell Westbrook auf der Gegenseite einen rabenschwarzen Abend erwischte und nur auf 15 Punkte, acht Rebounds und sieben Assists kam. (Ergebnisse und Spielplan)

Erst einmal in der Saison hatte der Point Guard noch weniger Punkte gesammelt.

Schon im Vorfeld hatten die Warriors die Stimmung vor dem Duell mit Durants Ex-Klub angeheizt, indem sie sich öffentlich über eine vermeintlich zu geringe Wertschätzung des Ex-OKC-Stars in Oklahoma beschwerten.

Auf dem Parkett setzten sich die Feindseligkeiten dann quasi nahtlos fort. Neben dem ansonsten nicht gerade als Rüpel bekannten Curry und Christon holten sich auch Westbrook und Warriors-Star Andre Iguodala technische Fouls ab, weil sie sich in die Rangelei einmischten.

Oklahoma fällt im Playoff-Rennen zurück

Unabhängig von den Nebenschauplätzen hat der Vize-Meister mit der sportlichen Machtdemonstration seine Vormachtstellung in der NBA eindrucksvoll unterstrichen. Die Warriors (56-14) führen mit drei Siegen Vorsprung die Western Conference an.

Oklahoma (40-30) tut die Niederlage im Hassgipfel dagegen doppelt weh. Das Westbrook-Team rutscht im Westen hinter die Memphis Grizzlies auf den siebten Platz, muss sich um die Playoff-Teilnahme allerdings keine allzu großen Sorgen machen. (Die Tabellen der NBA)

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