vergrößernverkleinern
Orlando Magic v Golden State Warriors
Stephen Curry musste beim Sieg der Golden State Warriors gegen die Orlando Magic verletzungsbedingt behandelt werden © Getty Images

Eine Verletzung von Steph Curry bereitet den Warriors kurz Sorgen. Dann meldet sich der Superstar aber zurück und der Vize-Meister überrollt die hilflosen Orlando Magic.

Noch im ersten Viertel mussten die Golden State Warriors den größten Schock beim ansonsten entspannten 122:92 (77:50)-Sieg über die Orlando Magic überstehen. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US)

Alle Highlights aus der NBA gibt es ab sofort wöchentlich in "Fastbreak - Dein NBA Week Pass". Das einzige NBA-Magazin im deutschen Fernsehen

Superstar Steph Curry, der sich bis dahin bestens aufgelegt präsentierte und maßgeblich dazu beitrug, dass die Warriors schon zum Ende des ersten Viertels mit mehr als zehn Punkten in Front lagen, verschwand humpelnd in Richtung Umkleidekabine. Warriors-Physio Chelsea Lane folgte im Stechschritt hinterher.

Curry knickt um

Der zweimalige Season-MVP war bei einem Zusammenprall mit Orlandos Evan Fournier offenbar erneut mit dem ohnehin schon lädierten Knöchel umgeknickt. Nach der langfristigen Verletzung von Kevin Durant wäre ein Ausfall Currys quasi einem Super-GAU für den Vize-Meister gleich gekommen.

Doch nur wenige Minuten nach dem Schock kehrte der Pointguard schon wieder einsatzbereit auf die Bank zurück. "Es geht ihm gut", gab Warriors-Coach Steve Kerr nach der Partie Entwarnung. (Ergebnisse und Spielplan)

Und Curry drehte im weiteren Spielverlauf auch wie gewohnt auf: 25 Punkte, neun Assists und drei Steals sprechen dafür, dass der angeschlagene Knöchel keine allzu großen Probleme mehr verursachte. Currys wieder einmal magere Dreierquote von zwei Treffern bei sieben Versuchen lag wohl eher am unsicheren Händchen des Superstars.

Thompson stellt Curry in Schatten

In den Schatten gestellt wurde Curry nur noch von Teamkollegen Klay Thompson, der in gerade einmal 29 Minuten 29 Punkte verbuchte, 21 davon allein im ersten Viertel. Im Schlussviertel gönnte sich der Scharfschütze vom Dienst dann eine wohl verdiente Schaffenspause auf der Bank.

Orlando ergab sich quasi von Beginn an seinem Schicksal. Elfrid Payton und Jeff Green waren mit jeweils 13 Punkten Topscorer beim Auswärts-Debakel.

Der zweite Sieg in Folge nach zuletzt drei Niederlagen bringt den Warriors (54-14) nicht nur den dritten Pacific-Division-Titel in Folge, sondern auch etwas Abstand zu den ärgsten Verfolgern an der Spitze der Western Conference. Orlando (24-45) liegt im Osten weiter abgeschlagen auf dem vorletzten Rang. (Die Tabellen der NBA)

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel