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Cleveland Cavaliers v Phoenix Suns
LeBron James saß gegen die Miami Heat nur auf der Bank © Getty Images

Die Cavaliers verzichten auf James und Irving und kassieren gegen Miami die zweite Overtime-Niederlage in Folge. Das ärgert vor allem die Chicago Bulls.

Die Cleveland Cavaliers zeigen kurz vor den Playoffs in der NBA Nerven.

Der Meister kassierte beim 121:124 gegen die Miami Heat die zweite Overtime-Niederlage in Folge, nachdem die Cavs erst am Montag einen 26-Punkte-Vorsprung gegen die Atlanta Hawks noch aus der Hand gegeben und in der Verlängerung verloren hatten.

Cavs rutschen auf Platz zwei

Dieses Mal reichte Cleveland eine Elf-Punkte-Führung vor dem Schlussviertel nicht. Durch die zweite Pleite in Folge rutschten die Cavs erneut hinter die Boston Celtics auf Platz zwei in der Eastern Conference. Doch damit nicht genug: Cleveland griff indirekt auch gehörig in den Playoff-Kampf im Osten ein.

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Ein Sieg des Champion hätte die sichere Playoff-Teilnahme für die Chicago Bulls um den deutschen NBA-Profi Paul Zipser bedeutet, die gleichzeitig eine Gala gegen die Orlando Magic feierten. Jetzt kommt es am letzten Spieltag zum alles entscheidenen Fernduell zwischen Indiana, Chicago und eben den Miami Heat (Spielplan der NBA).

Das Star-Duo LeBron James und Kyrie Irving saß in Miami nur auf der Bank. James, der mit den Heat 2012 und 2013 zwei Meisterschaften feierte, pausierte wegen Wadenproblemen, Point Guard Irving machte das linke Knie zu schaffen. Cleveland verlor damit in dieser Saison alle sieben Partien, in denen "King James" nicht auf dem Parkett stand.

Heat brauchen Schützenhilfe

Die Heat nutzten die Abwesenheit der beiden All Stars und hielten durch den hart erkämpften Sieg ihre Playoff-Hoffnungen am Leben. "Jetzt heißt es gewinnen oder wir sind raus", blickte Miamis Guard Josh Richardson auf das letzte Spiel der Regular Season in der Nacht auf Donnerstag gegen die Washington Wizards - und korrigierte sich bei ESPN gleich selbst: "Gewinnen, und wir könnten trotzdem raus sein." 

Denn selbst ein Sieg im abschließenden Spiel gegen die Wizards würde Miami nicht reichen, wenn die Pacers und die Bulls auch gleichzeitig gewinnen. Im direkten Vergleich gegen die punktgleichen Bulls (40-41) haben die Heat das Nachsehen (1:2), gegen die Pacers (41-40), die einen Sieg vor den Bulls und Miami liegen, hat das Team aus Florida zwei von drei Saisonspielen gewonnen (Tabelle der NBA).

Nach einem miserablen Saisonstart ist für die Heat allerdings allein die theoretische Chance, am letzten Spieltag noch in die Playoffs rutschen zu können, ein Erfolg. "Dieser Playoff-Kampf ist umso spezieller, wenn man bedenkt, dass uns vor zwei Monaten noch jeder mit Dreck beworfen hat", sagte Miamis Tyler Johnson, der mit 24 Punkten Topscorer der Hausherren war.

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