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Dennis Rodman Visits The FOX Business Network
Dennis Rodman lassen die heutigen Leistungen in der NBA unbeeindruckt © Getty Images

Dennis Rodman knöpft sich die heutige NBA-Generation vor. Vor allem LeBron James und Russell Westbrook bekommen ihr Fett weg.

Dennis Rodman zählt auch 17 Jahre nach seinem Karrierende noch zu den bunstesten Vögeln der Basketballwelt.

Jetzt hat der fünfmalige Champion bei einem TV-Auftritt bei CBS für Aufsehen gesorgt, bei dem er kein gutes Haar an den aktuellen NBA-Stars ließ. Vor allem LeBron James und Russell Westbrook bekamen ihr Fett weg.

"Michael Jordan hat das nie getan"

Angesprochen auf die Ruhepausen, die den Superstars im Laufe der Regular Season gegönnt werden, redete sich Rodman in Rage: "Michael Jordan hat das nie getan. Er hat jedes einzelne Spiel gespielt. LeBron ist heutzutage nur in der Position, sich das zu erlauben, weil die Liga ihn braucht."

Und dann schoss sich der Ex-Pistons- und Bulls-Star so richtig auf den dreimaligen MVP ein: "Nur wegen seines Standings kann er es sich erlauben, ständig rumzumeckern und sich über allen möglichen Bullshit zu beschweren."

Im Anschluss an Cavs-Star James musste Russell Westbrook, der erst am Mittwoch mit 41 Triple-Doubles in einer Saison den 55 Jahre alten Rekord von Oscar Robertson eingestellt hatte, dran glauben.

Warriors-Coach Kerr kontert Rodman

"Es ist sehr einfach, das zu erreichen, was heutzutage als 'Größe' bezeichnet wird. Michael Jordan hat das geschafft, als es noch richtig hart war. Er war damals zehn Jahre in Folge Topscorer der Liga. All diese beschissenen Triple-Doubles sind heute doch einfach", lederte Rodman weiter ab.

Auch wenn "The Menace" bei seinem Rundumschlag nicht in erster Linie auf die Golden State Warriors einging, die in dieser Spielzeit ebenfalls bereits für Unmut wegen Ruhepausen für Steph Curry und Co. gesorgt hatten, meldete sich kurz darauf Dubs-Coach Steve Kerr zu Wort und konterte Rodmans Vorwürfe.

"Dennis hat gut reden. Er war sowieso jede Saison für mindestens 15 Spiele gesperrt", kommentierte Kerr, der bei den Bulls einige Jahre mit Rodman zusammen spielte, süffisant.

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