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Atlanta Hawks v Washington Wizards - Game Two
Dennis Schröder (r.) konnte die Niederlage seiner Atlanta Hawks nicht verhindern © Getty Images

Die Atlanta Hawks ziehen auch in Spiel zwei ihrer Playoff-Serie den Kürzeren. Dennis Schröder spielt gut, kann aber den Backcourt der Wizards nicht stoppen.

Die Atlanta Hawks um Nationalspieler Dennis Schröder haben in der ersten Runde der NBA-Playoffs auch Spiel zwei der Serie verloren.

Die Hawks unterlagen den Washington Wizards mit 101:109 (43:51) und werden in Spiel drei alle Hoffnung darauf setzen, dass man vor heimischer Kulisse zurück in die Spur findet (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1 US).

Die Zuschauer in Washington hatten aber - abgesehen vom Sieg ihres Teams - wenig Freude an dem Spiel. 57 Fouls und 71 Freiwürfe verhinderten, dass auch nur ein Ansatz von Spielfluss aufkommen konnte.

Schröder mit ordentlicher Leistung

Schröder zeigte eine ordentliche Leistung und kam in 38 Minuten Einsatzzeit auf 23 Punkte und sechs Assists. Dazu konnte er mit +2 als einziger Starter neben Dwight Howard eine positive Plus-Minus-Bilanz aufweisen.

Allerdings traf der 23-Jährige nur acht seiner 21 Versuche aus dem Feld. Dabei hatte Schröder vor allem aus der Distanz große Probleme: Nur einer seiner acht Dreierversuche fand das Ziel.

"Wir hätten uns das Spiel holen können. Wir waren voll da", sagte der enttäuschte Schröder, dessen Team rund fünf Minuten vor Schluss noch mit drei Punkten in Führung lag - dann aber einen 16:4-Lauf der Wizards hinnehmen musste: "In der entscheidenden Phase hatten wir ein paar Ballverluste und keine gute Wurfauswahl. Wir müssen in der entscheidenden Phase besser werden."

Hawks treffen keine Dreier

Mit seiner Treffsicherheit reihte sich Schröder nahtlos in die Leistung seiner Teamkollegen von der Dreipunktelinie ein. Lediglich 20 Prozent der Würfe Atlantas aus der Distanz waren erfolgreich.

Schröder erhielt vor allem Unterstützung von Paul Millsap, dem mit 27 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double gelang. Center Howard blieb mit sechs Punkten und sieben Rebounds in 20 Minuten allerdings weitgehend blass.

"Wir hatten ein paar Ballverluste, die zu einfachen Punkten geführt haben. Wir müssen da besser aufpassen. Zudem müssen wir ein paar mehr unserer offenen Dreier treffen. Das hat einen großen Einfluss auf das Spiel", sagte Hawks-Coach Mike Budenholzer nach der Partie.

Atlanta kann Wall und Beal nicht stoppen

Den Unterschied machte am Ende wieder einmal das starke Backcourt-Duo der Wizards aus, das 63 der 109 Punkte Washingtons erzielte. John Wall kam dabei auf 32 Punkte und neun Assists, Bradley Beal glänzte mit 31 Punkten.

Auch der Center der Wizards, Marcin Gortat, wird in der Serie immer mehr zum Alptraum für die Hawks. Diese trafen erst sechs ihrer 20 Versuche gegen ihn. In Spiel zwei gelang ihm mit 14 Punkten und zehn Rebounds sogar ein Double-Double, dazu blockte er gleich fünf Würfe der Hawks.

Noch ist nichts verloren für die Hawks, denn nun dürfen sie zweimal vor heimischer Kulisse ran. Bedenkt man allerdings, dass Atlanta in 18 Versuchen noch nie eine Serie gewonnen hat, nachdem sie 0:2 in Rückstand geraten sind, hält sich der Optimismus der Hawks-Fans vermutlich in Grenzen.

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