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Die unfassbare Saison von Russell Westbrook ist beendet. Die Oklahoma City Thunder scheiden nach der vierten Niederlage gegen Houston in den NBA-Playoffs aus.

Die Playoffs der NBA werden ohne den Favoriten auf die Wahl zum MVP der Saison fortgesetzt. Russell Westbrook ist mit Oklahoma City Thunder in der ersten Runde ausgeschieden. (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1 US)

Durch die 99:105-Auswärtsniederlage bei den Houston Rockets ist die herausragende Saison von Westbrook beendet. James Harden, neben Westbrook ebenfalls aussichtsreicher Kandidat für den MVP-Titel, und Co. gewannen die Serie mit 4:1 und treffen im Halbfinale der Western Conference auf die San Antonio Spurs oder die Memphis Grizzlies.

Westbrook lieferte zum Abschluss erneut eine One-Man-Show ab. 47 Punkte, elf Rebounds und neun Assists reichten aber weder zum Triple-Double noch zum Abwenden des frühzeitigen Ausscheidens.

Zumindest schrieb er ein weiteres Stück Geschichte. Der 28-Jährige war nach Oscar Robertson (1962) und Jason Kidd (2007) erst der dritte Spieler, der die Playoffs mit einem Triple-Double im Schnitt abschloss.

Neuer Rekord von Westbrook

"Es war eine gute Saison. Ich und die Jungs haben einen tollen Job gemacht. Wir können stolz auf uns sein. Die Jungs haben mir das Spiel leicht gemacht", resümierte Westbrook nicht unbedingt enttäuscht angesichts der absehbaren Niederlage.

Harden kam auf 34 Punkte, acht Rebounds und drei Vorlagen, bekam aber im Gegensatz zu Westbrook mehr Untertützung von seinen Teamkollegen.

Während Lou Williams (22 Punkte) und Patrick Beverley (15) auf Seiten der Rockets einiges zum Sieg beisteuerten, kamen bei OKC Jerami Grant und Alex Abrines mit je elf Zählern auf die zweithöchste Punktezahl.

Westbrook stellte mit 18 Versuchen aus der Distanz einen persönlichen Karrierehöchstwert auf. Lediglich fünf von ihnen fanden jedoch ihr Ziel. In der Regular Season hatte der Point Guard mit 42 Triple-Doubles einen neuen NBA-Rekord aufgestellt.

Westbrook legt sich mit Beverley an

Im letzten Viertel sorgte eine Szene für Aufregung. Beim Stand von 90:87 für die Rockets setzte sich Beverley im Kampf um den Ball gegen Westbrook durch. Der OKC-Star klammerte sich mit einem Arm an seinem Gegenspieler fest, woraufhin sich dieser theatralisch fallen ließ.

Als beide wieder aufgestanden waren, lieferten sie sich ein heftiges Wortgefecht. Schiedsrichter und Mitspieler mussten die beiden Kontrahenten beruhigen.

Oklahoma City Thunder v Houston Rockets - Game Five
Russell Westbrook (l.) liefert sich mit Patrick Beverley ein heftiges Wortgefecht © Getty Images

"Ich weiß nicht, wovon er geredet hat. Er hat gemeint, dass sie das beste Defense-Team sind. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt 42 Punkte. Vielleicht hat er von irgendeinem Scheiß geträumt", giftete Westbrook bei der Pressekonferenz nach der Partie gegen Beverley.

Der Rockets-Star konterte prompt. "'Niemand kann mir folgen. Ich habe 40 Punkte'... das ist süß. Er hat auch 34 Versuche dafür gebraucht", lästerte Beverley.

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