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Steph Curry hat für Kritiker, die ihm eine schwächere Saison als in den Vorjahren vorwerfen, kein Verständnis. Er sieht seine Aufgabe bei den Warriors anders als früher.

Fünf Punkte pro Spiel weniger als in der Vorsaison, eine schlechtere Wurfquote und weniger Dreier - Steph Currys Zahlen haben im Vergleich zu seiner Fabel-Saison 2015/16, die ihm den zweiten MVP-Titel in Folge einbrachte, etwas nachgelassen.

Die Kritiker, die ihm deswegen ein Tief andichten wollen, kontert der viermalige All Star allerdings mit harten Worten: "Das ist doch lächerlich. Die Leute sehen es nur schwarz und weiß. Es geht auch darum, was du außerhalb des Platzes zum Team beiträgst. Dinge, die man vielleicht gar nicht sehen kann", sagte Curry zu bleacherreport.com.

"Fünf Punkte weniger - wen juckt's?"

Mit der Neuverpflichtung von Kevin Durant sei es klar gewesen, dass sich die Offensive auf mehrere Schultern verteile. "Ich sehe meine Aufgabe nun anders. Mein Job als Point Guard ist es, alle Talente in unserem Team gleichermaßen in Szene zu setzen. Fünf Punkte weniger pro Spiel für mich - wen juckt's?"

Aufgrund des neuen Teamgefüges, in dem Curry, Durant, aber auch Klay Thompson wie beim Sieg über die Minnesota Timberwolves, abwechselnd die Führungsrolle übernehmen, ist ein MVP-Hattrick für den Point Guard allerdings in weite Ferne gerückt.

Das scheint Curry indes wenig zu stören. Genauso wenig wie die Tatsache, dass die letztjährige Rekordmarke von 73 Saisonsiegen für die Warriors in dieser Spielzeit unerreicht bleiben wird.

"Alles, was man dafür auf sich nehmen muss, das ist es auf lange Sicht einfach nicht wert. Wenn man für die letzten drei Monate optimal vorbereitet sein will, muss man andere Prioritäten setzen."

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