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LeBron James führt mit Cleveland in den Eastern Conference Finals gegen Boston mit 1:0
LeBron James führt mit Cleveland in den Eastern Conference Finals gegen Boston mit 1:0 © Getty Images

Die Liga gibt die All-NBA-Teams bekannt. James Harden führt sie an, LeBron James schafft Historisches. Zwei Stars verpassen durch die Wahl Millionen.

Die NBA hat am Donnerstag die All-NBA-Teams bekannt gegeben.

James Harden von den Houston Rockets erhielt von den stimmberechtigten Journalisten alle 100 möglichen Stimmen für das erste Team und damit 500 Punkte insgesamt. LeBron James (498 Punkte/Cleveland Cavaliers) verpasste ein einstimmiges Voting um eine Stimme, wurde aber dennoch nach Kobe Bryant und Karl Malone der erst dritte Spieler, der zum elften Mal ins All-NBA-First-Team gewählt wurde.

Russell Westbrook (Oklahoma City Thunder/498), Kawhi Leonard (San Antonio Spurs/490) und Anthony Davis (New Orleans Pelicans/343) komplettierten das erste Team und dürfen sich damit gewissermaßen zu den fünf besten Spielern der NBA zählen.

Die 100 Juroren benennen drei Teams, deren Spieler für jede Wahl ins erste Team fünf Punkte, ins zweite Team drei und ins dritte Team einen Punkt bekommen. Ein Team besteht aus zwei Guards, zwei Forwards und einem Center.

George verpasst Rekordvertrag

Gordon Hayward (Utah Jazz) und Paul George (Indiana Pacers) werden das Ergebnis mit Schrecken beobachtet haben. Die Forwards wurden in keines der drei Teams benannt und verpassten damit einen Geldbonus bei einem neuen Vertrag.

George hätte durch den neuen Tarifvertrag der Liga, der am 1. Juli startet, bei den Pacers den teuersten Vertrag der NBA-Geschichte unterzeichnen können - über fünf Jahre und etwa 210 Millionen Dollar. Das wären etwa 75 Millionen Dollar mehr gewesen, als ein anderes Team garantieren könnte.

Doch dafür wäre ein Platz in den All-NBA-Teams nötig gewesen - 23,3 Punkte und 6,6 Rebounds im Schnitt waren dafür offenbar zu wenig. Somit scheint es wahrscheinlich, dass George im Sommer 2018 Indiana verlässt, da die Pacers ihm "nur" noch 180 Millionen bieten können - es sei denn, George wird nach der kommenden Saison in ein All-NBA-Team gewählt.

Doch das Risiko für die Pacers ist groß, die Los Angeles Lakers gelten als aussischtsreiche Option. Hayward, der im jetzigen Sommer Free Agent wird, könnte es zu den Boston Celtics ziehen. 

Quartett darf jubeln

Auch Klay Thompson verpasste zur Überraschung von Legende Shaquille O'Neal einen Platz in den Top-Teams.

Harden, Westbrook, John Wall (Washington Wizards - 3. Team, 125 Punkte) und Stephen Curry (Golden State Warriors, 2. Team, 290 Punkte) bekommen dagegen die Möglichkeit, einen neuen Maximalvertrag bei ihren Teams über fünf Jahre zu unterschreiben.

Im zweiten Team stehen neben Curry noch Rudy Gobert (Utah/339 Punkte), Kevin Durant (Warriors/239), Giannis Antetokounmpo (Milwaukee/258) und Isaiah Thomas (Boston/236).

Das dritte Team vervollständigen Draymond Green (Warriors/134), Jimmy Butler (Chicago/102), DeMar DeRozan (Toronto/62) und DeAndre Jordan (Clippers/54).

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