vergrößernverkleinern
Kevin Durant (r.) hat sich an Dirk Nowitzki (l.) orientiert © Grafik: Getty Images

Superstar Kevin Durant verrät, warum er auf so viel Geld in seinem neuen Vertrag verzichtet. Der Warriors-Star hat sich dabei auch an Dirk Nowitzki orientiert.

NBA-Superstar Kevin Durant hat in seinem neuen Zweijahresvertrag bei den Golden State Warriors freiwillig auf eine Menge Geld verzichtet.

Nun hat der amtierende Finals-MVP erklärt, wieso er diese Entscheidung getroffen hat.

"Ich bin ein cleverer Junge und will das Ding am Laufen halten. Wenn ich mir Andre (Iguadola), Shaun (Livingston) und Steph (Curry) anschaue - sie waren alle unterbezahlt und ich wusste, dass sie irgendwann einmal das verlangen würden, was sie verdienen", sagte Durant bei "The Athletic".

Durant verzichtet auf viel Geld

Obwohl er 34 Millionen Dollar hätte bekommen können, unterschrieb Durant für lediglich 25,9 Millionen Dollar in dieser Saison - das sind weniger als er in der vergangenen Spielzeit verdient hat. 

Dank Durants Verzicht konnten die Warriors unter anderem ihre wertvollen Bankspieler Iguodola und Livingston halten, da sie für deren Verträge mehr Geld zur Verfügung hatten.

"Ich wollte, dass das Team zusammen bleibt und dachte, dass dies helfen würde, alle Jungs wieder an Bord zu holen. Hinzu kommt: Das ist mein Geld. Es ist meine Entscheidung, ich kann damit tun, was auch immer ich will", sagte der 28-Jährige.

Durant: "Habe von Nowitzki gelernt"

Dennoch gab es Kritik an seiner Entscheidung. Für Durant liegt das daran, dass einige Leute darauf hofften, dass die Warriors wegen des Geldes auseinanderbrechen würden.

"Viele Spieler haben auf Geld verzichtet. Ich habe von Tim Duncan und Dirk Nowitzki gelernt, wie es ihnen über die Jahre geholfen hat. Und ich dachte: Wenn sie es getan haben, warum nicht auch ich? Warum sollte ich nichts opfern?"sagte Durant.

Durant war vor der letzten Saison von den Oklahoma City Thunder zu den Golden State Warriors gewechselt und wurde mit diesen direkt NBA-Champion.

.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel