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Auch die sonst eher leise NBA-Trainerlegende Gregg Popovich stellt sich in die Reihe der Trump-Kritiker - und nimmt bei seiner Wutrede kein Blatt vor den Mund.

Gregg Popovich, Trainerlegende bei den San Antonio Spurs und US-amerikanischer Basketballnationaltrainer, hat US-Präsident Donald Trump für dessen Umgang mit NBA-Superstar Stephen Curry kritisiert.

"Widerlich. Wie ein Sechstklässler, der in seinem Hinterhof eine Party veranstalten will und feststellt, dass jemand nicht kommen will und ihn deshalb wieder auslädt", sagte Popovich am traditionellen Medientag der NBA.

Curry hatte zuletzt mitgeteilt, dass er die obligatorische Einladung des Präsidenten für NBA-Champion Golden State Warriors ins Weiße Haus nicht annehmen wolle.

"Unser Land ist eine Peinlichkeit für die Welt"

Daraufhin hatte Trump die Einladung wieder zurückgezogen. "Unser Land ist eine Peinlichkeit für die Welt", sagte Popovich, Trainer des fünfmaligen NBA-Meisters San Antonio Spurs.

Auch Superstar LeBron James nutzte die Bühne des traditionellen Media Days, um seine Kritik am US-Präsidenten zu erneuern und seinen Respekt für die Protest-Reaktionen in NFL und MLB zu äußern: "Es ist kraftvoll, was diese Sportler machen. Wir hatten den ersten MLB-Spieler, der protestiert hat. Das ist wundervoll. Ich befürworte das, was diese Jungs machen. Jeder, der einen Unterschied machen will, verdient Respekt."

Neben Popovich und James hatten sich auch Michael Jordan und Kobe Bryant kritisch gegenüber Trumps Umgang mit dem zweimaligen NBA-MVP Curry geäußert.

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