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2017 NBA Finals - Game Five
Die Golden State Warriors um Stephen Curry könnten es in den Playoffs bald schon in den ersten Runden mit anderen Gegnern zu tun bekommen © Getty Images

Im Vorfeld eines Preseason-Spiels spricht NBA-Commissioner Adam Silver über eine mögliche Reform der Playoff-Setzliste und was davor geändert werden muss.

Die NBA wird sich eine mögliche Revolution der Playoff-Setzliste ganz genau ansehen. Das kündigte Commissioner Adam Silver im Vorfeld des Preseason-Spiels zwischen den Golden State Warriors und den Minnesota Timberwolves an.

Konkret geht es dabei um die Idee, die Teams für die Playoffs nicht mehr getrennt in den beiden Conferences Western und Eastern zu setzen, sondern die gesamten 16 Playoff-Teams nach ihrer Stärke von 1-16 aufzulisten. Bisher sind die Teams getrennt in zwei Achter-Blöcken aufgeteilt.

Nach der Reform des All-Star-Games, bei der genau die selbe Thematik angepasst wurde und die Teams ab der kommenden Ausgabe im Februar 2018 von zwei Team-Kapitänen unabhängig ihrer Conference-Zugehörigkeit gewählt werden, wäre das der nächste Schritt.

NBA hat keinen ausgeglichenen Spielplan

Bevor allerdings die Playoffs reformiert werden könnten, will Silver den Spielplan der regulären Saison anpassen. "Wir spielen keinen ausgeglichenen Spielplan. Wenn wir die Playoff-Setzliste anpassen, müssen wir auch den Spielplan anpassen, um alles fair zu gestalten."

Der Hintergrund ist, dass Teams in der regulären Saison öfter gegen Mannschaften aus ihrer eigenen Conference spielen. Da momentan das Gefälle zwischen der stärkeren Western Conference und der schwächeren Eastern Conference sehr stark ist, wird der Spielplan als verbesserungswürdig angesehen.

Den ersten Schritt macht die NBA schon in dieser Saison. Der Zeitraum der Saison wird um eine Woche verlängert, und der Spielplan über 82 Begegnungen minimal entzerrt. 

82 Spiele nicht unantastbar

Da das oberste Ziel der NBA das Wohl ihrer Spieler ist, soll auch die langjährige Konstante der 82 Saisonspiele vor den Playoffs nicht unantastbar sein. "Wenn wir den Spielplan und die Playoffs überdenken, sollten wir vielleicht das ganze Format überdenken", kündigte Silver an.

Bei den Spielern der NBA sorgen diese Ankündigungen für eine positive Stimmung. Warriors-Star Stephen Curry sprach wohl für die gesamte Liga, als er sagte: "Ich würde mich über eine Postseason freuen, bei der die besten 16 Teams der Liga mitmachen, egal zu welcher Conference sie gehören." 

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