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Adrian Peterson verpasste 2012 mit 2097 Laufyards den NFL-Rekord nur um neun Yards

Der wegen Kindesmisshandlung angeklagte NFL-Profi Adrian Peterson sieht sich weiteren Vorwürfen ausgesetzt.

Nach Informationen des lokalen Houstoner Fernsehsenders "KHOU-TV" wurde wegen eines weiteren Vorfalls mit einem anderen, 4 Jahre alten Sohn des Running Backs gegen Peterson ermittelt.

Rusty Hardin, Anwalt des Profis von den Minnesota Vikings, erklärte jedoch bereits, die Vorwürfe seien unbegründet und bereits mehr als ein Jahr alt.

Demnach soll die Mutter des Kindes den Vorfall angezeigt haben, es soll jedoch keine Anklage gegen Peterson erhoben worden sein.

"Ein Zeuge hat anerkanntermaßen ausgesagt, Adrian habe nichts Unrechtmäßiges mit seinem Sohn gemacht", erklärte Hardin.

Die Vikings erklärten, sie hätten im Zuge der bereits bekannten Vorwürfe gegen Peterson auch von diesem Fall Kenntnis erhalten, wollten sich dazu aber nicht weiter äußern.

Erst am Montag hatten Minnesotas Verantwortliche erklärt, Peterson werde nach seiner Pause im Spiel gegen die New England Patriots am vergangenen Wochenende am kommenden Sonntag gegen die New Orleans Saints in den Kader zurückkehren.

Peterson war zuletzt vorgeworfen worden, er habe einen vierjährigen Sohn mit einem Ast verprügelt. Das Kind hatte an den Beinen, auf dem Rücken, dem Gesäß und an den Hoden Blutergüssen und Schnittwunden erlitten.

Peterson, gegen den zwischenzeitlich ein Haftbefehl erlassen worden war, stellte sich anschließend der Polizei, wurde jedoch auf Kaution wieder freigelassen.

"Ich bin kein perfekter Vater, aber ich bin zweifellos kein Kinderschänder", erklärte Peterson: "Ich liebe meinen Sohn sehr und werde weiter versuchen, ein besserer Vater und Mensch zu werden."

Peterson muss sich voraussichtlich am 8. Oktober vor einem Gericht in Conroe, Texas verantworten. Bei einer Verurteilung drohen dem 29-Jährigen bis zu zwei Jahre Haft und 10.000 Dollar (7700 Euro) Geldstrafe.

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