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Payton Manning und die Denver Broncos (Orange) hatten im Super Bowl keine Chance gegen Seattle und Marshwan Lynch (mit Football)
Payton Manning und die Denver Broncos (Orange) hatten im Super Bowl keine Chance gegen Seattle und Marshawn Lynch (mit Football)

München - Im Super-Bowls-Rematch erzwingt Broncos-Star Manning die Overtime, doch Lynch hat das letzte Wort. Pittsburgh feiert ein Duo.

In der Neuauflage des Super Bowl XLVIII hatten erneut die Seattle Seahawks die Nase vorn.

Am 3. Spieltag besiegte der Champion der Saison 2013/14 Peyton Manning und die Denver Broncos nach Verlängerung mit 26:20 (20:20, 17:3).

Quarterbacks der Extraklasse

Im Fokus standen dabei besonders die beiden Quarterbacks Russell Wilson und Manning.

Denvers Superstar Manning (303 Yards) sorgte nach dem 3:17-Pausenrückstand seiner Broncos mit zwei Touchdown-Pässen im letzten Viertel für den Ausgleich.

Mit 59 verbleibenden Sekunden führte Manning seine Broncos 80 Yards über das Feld und fand nach nur 41 Sekunden Jacob Tamme mit einem 26-Yard-Pass in der Seahawks-Endzone zum 18:20. Die nötige Two-Point-Conversion lieferte er punktgenau an Demaryius Thomas zum 20:20.

In der Overtime schlug dann aber sein Rivale aus Seattle zurück.

Wilson (258 Yards) führte die Seahawks im ersten Drive mit 13 Spielzügen und insgesamt 80 Yards über das Feld und sorgte für den entscheidenden Touchdown durch Marshawn Lynch (DIASHOW: Die Bilder der 3. Woche).

"Genau auf solche Momente warte ich, solche Big Plays", freute sich Wilson hinterher: "Das war eine tolle Erfahrung."

Seattles Tight End Zach Miller war sehr stolz auf die Leistung seines Quarterbacks: "Ich glaub nicht, dass irgendwer im Team Russells Klasse je angezweifelt hat. Wenn es beim Passspiel nicht so läuft, dann kreiert er selbst etwas im Laufspiel."

Wilson brachte es neben den 88 Yards von Lynch als zweitbester Seahawk auf 40 Yards bei neun Laufversuchen.

Manning zum Zusehen verdammt

Manning musste die komplette Overtime an der Seitenlinie verbringen und konnte dem Spiel keine Wende mehr geben.

Für die Broncos war es die erste Niederlage im dritten Saisonspiel, Seattle verbesserte seine Bilanz auf zwei Siege bei einer Niederlage.

Nach dem Spiel wurde es dann sogar noch richtig romantisch in Seattle. Seahawks-Cornerback Deshawn Shead hielt um die Hand seiner Freundin an.

SPORT1 blickt auf weitere Partien des 3. Spieltages der NFL:

• Carolina Panthers - Pittsburgh Steelers

Die Pittsburgh Steelers zeigten sich von der bitteren Pleite am zweiten Spieltag gegen die Baltimore Ravens bestens erholt und verpassten den Carolina Panthers mit dem 37:19 die erste Saisonniederlage.

Nach einer verhaltenen ersten Halbzeit (9:3 für Pittsburgh) drehten Quarterback Ben Roethlisberger und die Steelers aber auf und gingen mit einer 23:6-Führung in den Schlussabschnitt.

Steelers-Duo mit starker Laufleistung

"Big Ben" (196 Yards, 2 Touchdowns) fand zweimal Antonio Brown, im letzten Viertel trug Robert Golden ein Fumble der Panthers zum 30:13 in die Endzone. LeGarrette Blount setzte mit dem vierten Steelers Touchdown den Schlusspunkt (DIASHOW: Die härtesten Strafen im US-Sport).

Blount (118 Yards) und Brown (147) sind das erste Steelers-Duo seit 1986, das mehr als 100 Yards in einem Spiel erlaufen konnte.

"Das ist der absolute Hammer", erklärte ein beigesterter Roethlisberger: "Die Fans in Pittsburgh sind bestimmt komplett aus dem Häuschen."

Carolinas Star-Quarterback Cam Newton musste drei Sacks einstecken, leistete sich einen Fumble - der erste Panthers-Turnover der Saison - und brachte es bei der herben Pleite auf 250 Yards und einen Touchdown.

• Philadelphia Eagles - Washington Redskins

Die Philadelphia Eagles sind zusammen mit den Arizona Cardinals und den Cincinnati Bengals die letzten drei Teams der NFL, die nach dem dritten Spielt noch ungeschlagen sind.

Philly setzte sich gegen die Redskins mit 37:34 durch und profitierte von einem exzellenten Quarterback Nick Foles, der es auch 325 Yards und drei Touchdowns brachte. Jordan Matthews war zweimal in der Redskins-Endzone der Empfänger.

Cousins mit Licht und Schatten

Kicker Codey Parkey sorgte mit drei Field Goals und vier verwandelten Extrapunkten für 13 Zähler bei den Eagles.

Washingtons RGIII-Ersatz Kirk Cousins sorgte für 427 Yards und drei Touchdowns, leistete sich aber in der entscheidenden Phase des Spiels eine Interception.

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