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Russell Wilson (l.) gegen Bashaud Breeland

München und Washington - Quarterback Wilson liefert das Komplettprogramm ab und läuft Washington nieder. Die Strafen lassen Harvin verzweifeln.

Das Monday-Night-Football-Game ist der krönende Abschluss einer jeden NFL-Woche.

Die komplette Aufmerksamkeit der Nation liegt auf zwei Teams.

Da gilt es, sich nicht zu blamieren - und der NFL-Champion Seattle Seahawks ist darin besonders gut (Die NFL LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

NFL-Rekord am Montagabend

In 29 Spielen an einem Montagabend holten die Seahawks 21 Siege und auch die Washington Redskins hatten am Ende keine Chance.

Unter Head Coach Pete Carroll lautet die Bilanz sogar elf Siege bei nur einer Niederlage, neun Erfolge in Serie. Kurz gesagt:NFL-Rekord.

Dank Quarterback Russell Wilson sicherte sich Seattle den dritten Saisonsieg und bezwang die Redskins in der US-Hauptstadt mit 27:17 (17:7).

Seattles Spielmacher Wilson brachte es auf 201-Wurf-Yards und zwei Touchdown-Pässe und erlief zusätzlich noch 122 Yards (1 Touchdown).

Damit war Wilson noch vor Superstar Marshawn Lynch (72 Yards, 1 Touchdown) der beste Ballträger seiner Seahawks.

Wilson beeindruckt mit schnellen Beinen

Wie stark Wilsons Auftritt war, zeigen die restlichen Laufleistungen am 5. Spieltag.

"Es war ein sehr knappes Spiel", erklärte Wilson: "Ich glaube aber nicht, dass mein Laufspiel zu irgendeinem Zeitpunkt zum Gameplan gehört."

Auf Seiten der Redskins erwischte RGIII-Ersatz Kirk Cousins mit 283 Yards und zwei Touchdown-Pässen ebenfalls keinen schlechten Tag, doch zu mehr als der kurzen Aufholjagd im Schlussviertel zum 17:24 reichte es nicht mehr.

Washingtons DeSean Jackson fing fünf Pässe für 157 Yards und erzielte einen Touchdown.

Strafen ohne Ende

Dass die Partie am Ende so knapp Ausging, lag auch an vielen Disziplinlosigkeiten der Seahawks. Das Team von Head Coach Pete Carroll kassierte insgesamt 13 Strafen mit 90 Yards Raumverlust als Folge.

DIASHOW: Die Bilder der 5. Woche

Seattles selbstverschuldete Malaise war so heftig, dass Washington erst drei Minuten vor der Halbzeit mehr Yards (47) zusammenbrachte, als Seattle mit Strafen (45 Yards) anhäufte.

Vor allem Wide Receiver Percy Harvin war Seattles Leidtragender.

Drei Touchdowns wurden Harvin aufgrund von Penalties aberkannt und ließen den Seahawk am Ende verzweifeln.

"So läuft das Geschäft"

"Beim ersten Mal konnte ich mit der Entscheidung noch leben, dann dachte ich nur noch Wow und als ich zum dritten Mal zurückgepfiffen wurde, war ich einfach nur noch fassungslos", erklärte Harvin das frustrierende Strafen-Festival.

Seattles Safety Earl Thomas hatte seine ganz eigene Sicht auf die Strafen.

"Es ist eben Monday Night Football, da wollen sie es so spannend wie möglich machen. So läuft das Geschäft."

Für Marshawn Lynch begann das Geschäft am Montagabend etwas verspätet, nachdem Seattles "Beast Mode" über muskuläre Probleme klagte.

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