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München - Die Patriots triumphieren, weil Chris Jones das potenziell siegbringende Field Goal der Jets blockt. Tom Brady dominiert.

Die New England Patriots haben ihre Vormachtstellung in der AFC East 7. Spieltag der NFL behauptet und mit dem 27:25 (17:12) über die New York Jets den dritten Sieg in Folge eingefahren (Die NFL LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Beim Team des deutschen Sebastian Vollmer galt der Dank neben Star-Quarterback Tom Brady vor allem Chris Jones, der in den Schlusssekunden Nick Folks Field-Goal-Versuch aus 58 Yards zum möglichen 28:25 der Jets blockte (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Für Folk war es in dieser Saison der erste Fehlschuss überhaupt, nachdem der Kicker New York mit vier Field Goals - alle in Halbzeit eins - lange im Spiel gehalten hatte (Alles zur NFL auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

"Ich habe den Schuss nicht zu hoch angesetzt, um genug Kraft dahinter zu bekommen", beschrieb Folk die Szene: "Eigentlich hat sich der Versuch ziemlich gut angefühlt."

Späte Genugtuung für Jones

Des einen Freud ist des andren Leid, denn Jones bekam damit gut ein Jahr später seine Rache.

2013 trafen Pats und Jets ebenfalls am 7. Spieltag aufeinander, und damals setzte sich New York mit einem von Folks im zweiten Versuch verwandelten Field-Goal in der Overtime mit 30:27 durch.

Im zweiten Versuch deshalb, weil Jones einen 15-Yard-Penalty aufgebrummt bekam.

Fragwürdiger Regelverstoß

Der Defensive Tackle hatte einen seiner Teamkollegen in die gegnerische Formation geschubst, was in der Saison 2013 erstmals als Regelverstoß galt und in diesem Fall auch das erste Mal überhaupt geahndet wurde.

Statt aus 56 Yards Entfernung durfte Folk aus 42 Yards ran und verwandelte zum Overtime-Sieg für die Jets.

Diesmal lief alles korrekt ab und Jones wurde von seinen Teamkollegen gebührend gefeiert (DIASHOW: Die Bilder der 6. Woche).

"Es war ein sehr schönes Gefühl, als der Ball meine Hand traf", erklärte Jones und Head Coach Bill Belichick konnte sich eine spitze Bemerkung nicht verkneifen.

Brady ist nicht zu stoppen

"Nach den Vorkommnissen der vergangenen Saison, passt es doch ganz gut, dass er die entscheidende Aktion gemacht hat."

Brady (261 Yards) sorgte in New Englands Offensive mit drei Touchdowns auf Shane Vereen (2) und Danny Amendola für die Highlights.

Sein Gegenüber Geno Smith erlebte mit 226 Yards und nur einem Touchdown einen eher mäßigen Abend.

Vor allem im letzten Viertel verpasste er seine große Chance, die Partie in eine mögliche Verlängerung zu schicken.

Nach einem Zehn-Yard-Pass auf Jeff Cumberland konnte Smith die Two-Point-Conversion nicht erfolgreich abschließen und so blieb es beim 25:27 2:32 Minuten vor dem Ende (So spricht die NFL: Die wichtigsten Begriffe).

Sollten die Jets auf die Ballbesitz-Statistik blicken, dürften ihnen die Tränen in die Augen treten, denn New York hatte das Ei mehr als doppelt so lang in den Reihen als die Pats.

New England feierte in der AFC East den fünften Sieg der Saison (2 Niederlagen), die Jets kassierten nach dem Auftaktsieg Anfang September die sechste Pleite in Serie und sind Letzter in der Division.

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