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München - "Big Ben" Roethlisberger dreht die Partie in wenigen Minuten, Brown überrascht gegen die Texans mit einem Trickspielzug.

Die Pittsburgh Steelers haben sich am 7. Spieltag der NFL gegen die Houston Texans von einem Blitzstart der Gäste erholt und die Partie mit 30:23 zu ihren Gunsten gedreht (Die NFL LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Houston lag bereits Mitte des zweiten Viertels mit 13:0 in Front, doch Pittsburgh gelang es dank Quarterback Ben Roethlisberger, das Spiel in den letzten drei Minuten vor der Pause noch in ein 24:13 zu verwandeln (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Steelers mit Trickspielzug

"Wenn man so lange an der Seitenlinie steht, dann erlebt man solche Leistungsexplosionen hin und wieder", erklärte Pittsburghs Head Coach Mike Tomlin: "Zum Glück ist es diesmal uns passiert."

"Big Ben" warf zwei Touchdown-Pässe zu Martavis Bryant und Le'Veon Bell, Antonio Brown sorgte mit einem Trickspielzug auf Lance Moore für den dritten Steelers-Touchdown (Alles zur NFL auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Nach einem Fumble von Arian Foster tief in Houstons Hälfte entschied sich Steelers Offensive Coordinator Todd Haley bei First und Goal für eine ausgefallene Variante.

"Big Ben" spielte den Ball zu Brown, der ein Laufspiel antäuschte, sich aber blitschnell drehte und den Ball über drei Yards zu Moore in die Endzone warf.

"Wir haben das im Training schon geübt", gestand Passgeber Brown: "Beim ersten Mal war es noch ziemlich konfus, aber schon im zweiten Versuch hat es geklappt."

Drei Drives, dann ist Schluss

Roethlisberger kam insgesamt auf 285 Yards und zwei Touchdowns.

"Alle Rädchen haben auf einmal ineinander gegriffen", erklärte Bryant: "Alle sind nach den Touchdowns aufgewacht und dann lief es richtig."

Die Statistik verdeutlicht die Malaise bei Houston, die nach den ersten drei Drives nichts mehr zusammen bekamen und nur noch auf sieben Yards Raumgewinn kamen.

Der Wille der Texans war gebrochen und so kam das Team von Superstar J.J. Watt (1 Sack) Ende des Schlussabschnitts durch Foster (115 Yards, 1 Tochdown) nur noch auf 23:30 heran (So spricht die NFL: Die wichtigsten Begriffe).

"Wir hatten ein grauenhaftes zweites Viertel", ärgerte Texans Head Coach Bill O'Brien: "Es waren zu viele Turnover, davon haben wir uns nicht mehr erholt."

Von Texans-Quarterback Ryan Fitzpatrick, dessen Vollbart ein beachtliches Ausmaß annimmt, war lediglich zu Beginn der Partie etwas zu sehen (DIASHOW: Die Bilder der 7. Woche).

Schlussendlich reichte es bei "Fitzmagic" zu 262 Yards, zwei Touchdowns und einer Interception.

Pittsburgh hält mit dem fünften Saisonsieg (bei 3 Niederlagen) in der AFC North Anschluss an Baltimore (5-2) und Cincinnati (3-2), Houston (3-4) fällt hinter Björn Werners Indianapolis Colts (5-2) in der AFC South zurück.

Für die Steelers geht damit eine äußerst beeindruckende Heimserie bei Monday Night Games weiter.

Zuletzt musste Pittsburgh 1991 vor heimischem Publikum und Flutlicht eine Pleite hinnehmen.

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