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Björn Werner (r.) wurde 2013 als erster Deutscher in der ersten Runde gedraftet

Ohne Star Robert Mathis wirkte die Defense der Indianapolis Colts mit dem Deutschen Björn Werner in den ersten beiden Spielen etwas zahnlos.

819 Yards des Gegners sind nicht gerade ein Bollwerk, ein magerer Sack ließ die gegnerischen Quarterbacks nicht vor Ehrfurcht mit den Knien schlottern.

Doch in Woche drei lief die Defense-Maschine der Colts so richtig an.

Drei Siege in Serie, elf Quarterback-Sacks und neun erzwungene Ballverluste ? das sieht schon eher nach einer echten Colts-Defense aus.

Auch Werner kommt langsam in Form und wurde nach dem 20:13-Sieg gegen die Baltimore Ravens von Head Coach Chuck Pagano in der anschließenden Kabinenansprache ordentlich gefeiert.

Gegen die Houston Texans (ab 2.20 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) könnte am 6. Spieltag ein hartes Stück Arbeit auf die Indy-Verteidiger warten, denn Running Back Arian Foster ist in dieser Saison wieder in Topform.

Im Schnitt legt Foster 101 Laufyards pro Spiel zurück ? der zweitbeste Wert in der NFL.

Aber Foster ist am Oberschenkel leicht angeschlagen und fraglich für das Thursday Night Game.

Sollte Foster ausfallen wird es wohl nur noch für Colts-Quarterback Andrew Luck, der die NFL mit 1617 Pass-Yards und 14 Touchdowns anführt, ein kniffliger Abend.

Houstons Defensive End J.J. Watt ist heiß auf seinen dritten Quarterback-Sack und wird dem in Houston geborenen Luck das Leben zur Hölle machen wollen.

Für beide Teams geht es um einiges in diesem Spiel, denn beide Teams liegen in der AFC South mit drei Siegen bei zwei Niederlagen gleich auf an der Spitze.

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