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Tony Romo wurde von Washington fünfmal gesackt

Die Washington Redskins haben ihrem Erzrivalen Dallas Cowboys einen satten Overtime-Denkzettel verpasst und in Texas mit 20:17 (3:7) gewonnen.

Mann des Abends für die Gäste aus der US-Hauptstadt war Kicker Kai Forbath, der nach 5:17 Minuten in der Verlängerung das Field Goal aus 40 Yards zum Sieg verwandelte.

Auch ohne den verletzten Star-Quarterback Robert Griffin III gelang den Redskins der zweite Sieg in Folge, Ersatzmann Colt McCoy sorgte für 299 Yards Raumgewinn.

Über einen Pass kam der gebürtige Texaner McCoy nicht zu einem Touchdown, mit dem Laufspiel klappte es deutlich besser.

Im letzten Quarter erzielte McCoy so die 17:10-Führung, die aber kurze Zeit später durch Quarterback Brandon Weeden und Jason Witten egalisiert wurde.

Dass Weeden statt Superstar Tony Romo phasenweise die Fäden bei Dallas ziehen musste, hatte einen einfachen Grund: die gnadenlose Defense Washingtons.

Fünfmal wurde Romo gesackt, beim letzten Mal so hart, dass er mehrere Minuten regungslos am Boden lag.

Keeanan Robinsons Hit bedeutete für Dallas' Spielmacher eine Pause im dritten Viertel, doch Romo biss auf die Zähne und kehrte Ende des Schlussabschnitts zurück auf das Feld.

Vergangene Saison konnte Romo trotz einer Rückenverletzung den Sieg gegen Washington sichern, diesmal blieb ihm solch eine Heldentat verwehrt.

Immerhin einen Lichtblick gab es für die Cowboys, die weiterhin mit einer Bilanz von sechs Siegen bei nur zwei Niederlagen an der Spitze der NFC East liegen.

DeMarco Murray baute seine Rekord-Serie mit Spielen über 100 Lauf-Yards auf acht Partien aus. Gegen Washington (3-5) lieferte der Running Back 141 Yards ab.

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