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Markus Kuhn (l.) und Björn Werner im Gespräch

Björn Werner und die Indianapolis Colts ritten stolz auf ihrer Erfolgswelle, fünf Siege in Serie sind aller Ehren wert.

Doch mit jedem Sieg steigt eben auch die Fallhöhe ? und die war für Indy in Pittsburgh beachtlich.

Sechs Touchdowns durch Ben Roethlisberger später trollten sich die Colts wie geprügelte Hunde aus dem Heintz Field und können vor dem neunten Saisonspiel von Glück reden, dass sich die Houston Texans in der AFC South noch etwas ungeschickter anstellen.

Somit gehen die Colts (5 Siege, 3 Niederlagen) als Tabellenführer ihrer Division in das Duell mit Markus Kuhn und den New York Giants (3-4) (ab 2.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) , die dank der Bye-Week ihre letzten beiden Pleiten gegen die Rivalen aus Philadelphia und Dallas verarbeiten konnten.

Gegen Pittsburgh kassierte Indianapolis 522 Yards durch Pässe, was Head Coach Chuck Pagano aber viel mehr ärgerte, war die schwache Leistung in der Offensive.

"Das war ganz schlechter Football", so Pagano: "Niemand hat mit Absicht so gespielt, aber es war einfach schlecht. So gewinnen wir kein Spiel."

Nur zehn Laufspiel-Versuche gegen Pittsburgh sind wirklich nicht zufriedenstellend, gegen die Giants haben die Colts berechtigte Hoffnung auf Besserung (alles zum US-Sport jeden Donnerstag um 18 Uhr bei "Inside US Sports" auf SPORT1).

New Yorks Verteidigung lässt die sechstmeisten Yards zu (384,4), 262,4 allein durch die Luft.

Eine gute Möglichkeit für Quarterback Andrew Luck, sich wieder ein bisschen Respekt zurückzuholen, nachdem er für seinen "Butt Safety" gegen die Steelers veräppelt wurde.

Eli Manning auf der anderen Seite stellt New Yorks Hoffnungsschimmer dar. Der Spielmacher der Giants ist seit drei Spielen in Serie ohne Interception.

Zuletzt gelang dem Bruder Peyton Mannings dies im Jahr 2008

Beide Mannschaften sind fast zum Siegen verdammt, denn die Aufgaben nach diesem Spieltag haben es in sich.

Indianapolis darf sich in Woche zehn zwar ausruhen, doch danach warten die bärenstarken New England Patriots.

Für die Giants wird es sogar noch deutlich heftiger. Zunächst geht die Reise zum Meister nach Seattle, anschließend folgt das Duell mit den 49ers und schließlich trifft New York auf die Division-Rivale Dallas.

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