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Dez Bryant Dallas Cowboys Phliadelphia Eagles
Dez Bryant (m.) wurde 2010 von den Dallas Cowboys gedraftet © getty

München - Die Cowboys setzen sich an die Spitze der NFC East. Bryant und Murray holen die Eagles vom Himmel. Seattle schockt San Francisco.

Die Dallas Cowboys (10-4) haben am 15. NFL-Spieltag ihre bittere Thanksgiving-Rechnung beglichen und die Philadelphia Eagles (9-5) im Kampf um die Krone in der NFC East mit 38:27 besiegt.

Den Sieg haben die Cowboys vor allem Dez Bryant zu verdanken, der in der äußerst spannenden Partie drei Touchdowns erzielte (Die NFL LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Zwei seiner Erfolge feierte Bryant bereits in den ersten 19 Minuten mit den zur typischen "X-Geste" verschränkten Armen und sorgte so für eine komfortable 21:0-Führung gegen den Rivalen aus Philly.

Romo dankbar

"Einen Spieler wie Dez zu haben, macht es so unglaublich einfach. Ich habe ziemliches Glück, mit ihm spielen zu dürfen", dankte Cowboys-Quarterback Romo seinem Receiver.

Trotz Sieg lieferte sich Bryant nach dem Spiel sogar noch ein Wortgefecht mit Eagles-Safety Malcom Jenkins, spielte den Vorfall aber hinterher sehr herunter.

"Wir sind nur Profisportler, die alles für den Erfolg machen", erklärte Bryant die Situation.

Comeback der Eagles

Die Eagles waren aber alles andere als geschockt.

Mitte des dritten Viertels kamen die Hausherren im Lincoln Financial Field dank Chris Polk (2 Touchdowns) und Darren Sproles (1 Touchdown) zurück und übernahmen mit 24:21 die Führung.

Dallas fand aber noch vor dem Schlussabschnitt die passende Antwort und drehte das Spiel durch DeMarco Murrays zweiten Lauf in die Endzone zum 28:24 erneut (Alles zur NFL auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Tony Romo (265 Yards, 3 Touchdowns) lieferte seinen dritten Touchdown-Pass auf Bryant ab (35:24) und sorgte so für die Vorentscheidung in Philadelphia.

Heimnimbus verloren

Philly kassierte nach einer beeindruckenden Serie von zehn Heimsiegen in Folge nun schon die zweite Pleite hintereinander. Vergangene Woche mussten sich die Eagles bereits Meister Seattle mit 14:24 geschlagen geben.

Im Kampf um die Playoffs bedeutet die Niederlage für die Eagles ebenfalls einen herben Rückschlag.

Mit neun Siegen und fünf Niederlagen rutscht Philly in der NFC auf Rang sieben ab und würde zwei Spieltage vor Saisonende die Postseason verpassen.

Dallas wäre als NFC-East-Champion automatisch qualifiziert und belegt nach dem 15. Spieltag Rang drei.

SPORT1 blickt auf weitere Partien des 15. Spieltages der NFL:

Seattle Seahawks - San Francisco 49ers

Die San Francisco 49ers haben sich unterdessen endgültig aus dem Playoff-Rennen verabschiedet.

Gegen die Seattle Seahawks kassierten die 49ers beim 7:17 ihre siebte Saisonniederlage und verpassen zum ersten Mal in vier Jahren unter Coach Jim Harbaugh die Playoffs.

Somit dürften die Gerüchte um einen Abschied bei Harbaugh in Richtung seines alten College Teams Michigan Wolverines zumindest nicht leiser werden.

Seattle profitiert von Packers-Pleite

Meister Seattle (10-4) hingegen profitierte zusätzlich von der Niederlage der Green Bay Packers (13:21 vs Buffalo) und rückt in der NFC auf Rang fünf vor.

Marshawn Lynch (91 Yards) und Paul Richardson erzielten in Hälfte zwei die Touchdowns für den Super-Bowl-Champion 2014 und konterten so die einzigen Punkte der 49ers (Frank Gore, Touchdown) im gesamten Spiel.

"Wir haben keinen Raumgewinn des Gegners zugelassen", erklärte Defensive End Michael Bennett: "Wir haben unser Spiel durchgezogen. So wird Football gespielt, der Meisterschaften bringt."

Cleveland Browns - Cincinnati Bengals

Einen schlimmen Abend erlebte Rookie Johnny Manziel in seinem ersten Spiel als Starting-Quarterback.

Beim 0:30 seiner Cleveland Browns gegen die Cincinnati Bengals warf das als "Johnny Football" bekannt gewordene Talent zwei Interceptions und musste drei Sacks einstecken.

Der ehemalige College-Star musste nicht nur körperlich einstecken, denn verspotteten Manziel auch mit seiner "Money"-Geste, die er zuletzt bei seinem ersten NFL-Touchdown zeigte.

"Jedes Mal wenn wir ihn erwischt haben, gab es die "Geld"-Geste", so Cincinnatis Defensive Tackle Domata Peko: "Heute wurde mit viel Geld herumgeworfen."

Die Niederlage war heftig und bitter, da half auch kein Daumendrücken von NBA-Superstar LeBron James.

Manziel nahm die Niederlage hin und suchte die Schuld bei sich. "Das war schon hart. Niederlage ist Niederlage, und die nimmt man hin wie ein Mann. Die Pleite geht auch auf meine Kappe."

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