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Tom Brady von den New England Patriots im Spiel gegen die Indianapolis Colts
Tom Brady zog mit seinen New England Patriots durch den Sieg gegen die Indianapolis Colts in den Super Bowl ein. © Getty Images

Fast alle Bälle im AFC Championship Game der NFL zwischen den New England Patriots und den Indianapolis Colts (45:7) waren offenbar nicht vorschriftsmäßig aufgepumpt. Dies ist laut übereinstimmenden Medienberichten das Ergebnis einer Untersuchung der Liga. Die NFL wollte zu den Meldungen zunächst keine Stellung nehmen.

Sollten die Vorwürfe stimmen, müssen die Patriots um den deutschen Offensive Tackle Sebastian Vollmer (30) mit Sanktionen rechnen. New England war durch den Sieg gegen die Colts von Björn Werner in den Super Bowl (ab 0 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) eingezogen.

Das Heimteam muss dem Hauptschiedsrichter 2:15 Stunden vor Spielbeginn 36 Bälle zur Prüfung vorlegen. Danach dürfen keine Veränderungen mehr vorgenommen werden. Für das Gewicht und den Druck gibt es feste Grenzen.

Den New England Patriots, die am 2. Februar beim Super Bowl in Glendale/Arizona auf Titelverteidiger Seattle Seahawks treffen, droht nun eine Geldstrafe oder der Verlust von Draft-Rechten. Die Spielwertung bleibt bestehen.

Während des Halbfinals am vergangenen Sonntag in Foxborough/Massachusetts war mindestens ein Ball aus dem Spiel genommen worden. Weichere Bälle bieten den Profis besseren Grip, das Kunststoff-Ei lässt sich vor allem einfacher fangen.

Patriots-Quarterback Tom Brady hatte die Diskussion Anfang der Woche als "lächerlich" bezeichnet. "Das ist die letzte meiner Sorgen, auf so etwas möchte ich gar nicht antworten", sagte der dreimalige NFL-Champion. New Englands Cheftrainer Bill Belichick sagte, das Team werde bei der Untersuchung kooperieren.

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