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Aaron Hernandez Court Appearance
Aaron Hernandez (r.), Ex-Spieler der New England Patriots, muss wegen Mordes lebenslang in Haft. © Getty Images

Eine Jury spricht Star-Tight-End Aaron Hernandez von den New England Patriots schuldig, 2013 einen Mann erschossen zu haben. Hernandez bekommt eine harte Strafe.

Star-Tight-End Aaron Hernandez von den New England Patriots, ehemaliger Teamkollege von Sebastian Vollmer, ist wegen Mordes ersten Grades verurteilt worden.

Die Jury in Massachusetts sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass der 25-Jährige Odin Lloyd am 17. Juni 2013 erschossen hat. 

Im diesem Bundesstaat bedeutet dieses Urteil, dass Hernandez den Rest seines Leben ohne Möglichkeit auf Bewährung hinter Gittern verbringen muss. Zudem steht der frühere Pro-Bowl-Teilnehmer zusätzlich unter Mordanklage, weil er im Juli 2012 vor einem Nachtclub in Boston Daniel Abreu und Safiro Furtado aus einem fahrenden Auto heraus erschossen haben soll.

Die Todesstrafe wurde in Massachusetts 1984 ausgesetzt.

Lloyd ging im Juni 2013 mit der Schwester von Hernandez Verlobter aus. Er wurde mit sechs Schusswunden tot in der Nähe von Hernandez' Villa erschossen aufgefunden.

Der Anwalt des Tight Ends, dessen Vertrag bei den Patriots ein Jahr zuvor für 40 Millionen Dollar verlängert worden war, räumte im Prozessverlauf ein, dass sich Hernandez bei Lloyds Tod am Tatort befunden habe, geschossen hätten aber zwei Freunde des Footballstars. Sein Klient sei ein 23-jähriges Kind gewesen, dass nicht gewusst habe, was es tun soll.

Die Anklage warf Hernandez dagegen Planung und Vertuschung des Mordes vor.

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