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Star-Quarterback Tom Brady sieht wegen der Affäre um zu schwach aufgepumpte Bälle ("DeflateGate") keinen Schatten über dem Super-Bowl-Gewinn seiner New England Patriots.

"Nein, absolut nicht", sagte der NFL-Footballer, als er gefragt wurde, ob der offizielle Bericht zum Fall den Wert des Triumphes beeinflusse.

Die Untersuchungskommission hatte am Mittwoch ein 243-seitiges Dokument veröffentlicht und darin festgestellt, dass Mitarbeiter der Patriots vor dem Halbfinale gegen die Indianapolis Colts (45:7) "wahrscheinlich" die Bälle zu schwach aufgepumpt hätten und Brady "mindestens Kenntnis" von der Maßnahme gehabt habe. Absicht sei "eher wahrscheinlich als nicht" gewesen.

Eine umfassende Reaktion Bradys auf den Bericht wird noch etwas auf sich warten lassen.

"Es sind seit der Veröffentlichung gerade einmal 30 Stunden vergangen. Ich hatte keine Zeit, alles zu lesen", sagte der 37-Jährige bei einem Treffen mit Fans. "Wenn ich das getan habe, lasse ich euch wissen, was ich davon halte."

Wegen des Berichts war das Interesse an der Fan-Veranstaltung in Salem/Massachusetts mit einem Mal rasant gestiegen.

Eintrittskarten wurden für 500 Dollar gehandelt, das Fernsehen berichtete live.

Brady hatte stets bestritten, von den Vorgängen gewusst zu haben.

 Der Superstar führte im Anschluss an das Halbfinale sein Team, zu dem auch der Deutsche Sebastian Vollmer gehört, im Endspiel gegen die Seattle Seahawks zum NFL-Titel und wurde als MVP ausgezeichnet.

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