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Tom Brady von den New England Patriots
Tom Brady will die Sperre nicht einfach hinnehmen © Getty Images

Tom Brady will die Sperre in der Ball-Affäre nicht akzeptieren. Der Quarterback der Patriots geht mit der Spielergewerkschaft gegen das Urteil der NFL vor

Tom Brady und die Spielergewerkschaft der NFL haben wie erwartet Einspruch gegen die Sperre für den Star-Quarterback von Super-Bowl-Gewinner New England Patriots eingelegt. Brady (37) war Anfang der Woche wegen seiner Verwicklung in die Affäre um zu schwach aufgepumpte Bälle (DeflateGate) für vier Spiele aus dem Verkehr gezogen worden.

Bradys Agent Don Yee hatte direkt nach dem Urteilsspruch angekündigt, dass es einen Protest geben werde.

"Die Strafe entbehrt jeder rechtlichen Grundlage", sagte Yee. Nun reichten Brady und die Spielergewerkschaft NFLPA die entsprechenden Dokumente ein.

Obwohl die Gewerkschaft einen unabhängigen Richter gefordert hatte, wird Commissioner Roger Goodell den Vorsitz bei der Anhörung übernehmen.

Das gab die NFL in der Nacht zum Freitag bekannt.

In der Vorwoche hatte die nach den Vorfällen im Play-off-Halbfinale zwischen New England und den Indianapolis Colts (45:7) eingesetzte Untersuchungskommission ein 243-seitiges Dokument vorgelegt.

Das Ergebnis war, dass Mitarbeiter der Patriots "wahrscheinlich" die Bälle zu schwach aufgepumpt hätten.

Auch eine Absicht und Bradys Kenntnis davon sei "eher wahrscheinlich als nicht" gewesen.

Zusätzlich zur Sperre gegen Brady müssen die Patriots eine Million Dollar zahlen, zwei Draftpicks wurden gestrichen.

Es ist noch offen, ober der Klub gegen diese Strafen vorgeht.

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