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Super Bowl XLIX - New England Patriots v Seattle Seahawks
Robert Kraft herzt Quarterback Tom Brady (l.), der wegen Deflategate für vier Spiele gesperrt wurde © Getty Images

Patriots-Besitzer Robert Kraft will einen Schlussstrich unter die unsägliche Affäre ziehen und nimmt die Strafe an. Seine Zustimmung findet das Urteil der NFL aber nicht.

Super-Bowl-Gewinner New England Patriots hat die Strafe wegen zu schwach aufgepumpter Bälle im NFL-Halbfinale akzeptiert. Der Meister werde keinen Einspruch gegen die Geldbuße in Höhe von einer Million Dollar einlegen, sagte Klubboss Robert Kraft. Die Affäre "dauere bereits viel zu lange an", so Kraft.

Den Patriots werden somit auch zwei Draftpicks gestrichen. "Auch wenn ich dem Urteil nicht zustimme, habe ich Respekt vor dem NFL-Commissioner Roger Goodell. Ich glaube, dass er im besten Interesse der 32 Teams handelt", sagte Kraft.

Die Sperre gegen Star-Quarterback Tom Brady bleibt dagegen vorerst bestehen. Der 37 war Anfang der Woche wegen seiner Verwicklung in die Affäre "DeflateGate" für vier Spiele aus dem Verkehr gezogen worden. Bradys Agent Don Yee hatte direkt nach dem Urteilsspruch einen Protest angekündigt. "Die Strafe entbehrt jeder rechtlichen Grundlage", sagte Yee.

Vor zwei Wochen hatte die nach den Vorfällen im Play-off-Halbfinale zwischen New England und den Indianapolis Colts (45:7) eingesetzte Untersuchungskommission ein 243-seitiges Dokument vorgelegt. Das Ergebnis war, dass Mitarbeiter der Patriots "wahrscheinlich" die Bälle zu schwach aufgepumpt hätten.

Auch eine Absicht und Bradys Kenntnis davon sei "eher wahrscheinlich als nicht" gewesen.

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