vergrößernverkleinern
Baltimore Ravens v Houston Texans
J.J. Watt von den Houston Texans (r.) ist einer der besten Verteidiger der NFL © Getty Images

NFL-Sicherheitsberater John York sorgt mit einem neuen Vorschlag für Aufsehen. In Zukunft könne demnach ohne Helme gespielt werden, um Gehirnerschütterungen vorzubeugen.

Die NFL sucht immer nach Wegen, das Risiko schwerer Kopfverletzungen zu verringern.

Dr. John York, Mitbesitzer der San Francisco 49ers, hat in seiner Eigenschaft als führender Gesundheits- und Sicherheitsberater der Liga einen revolutionären Plan vorgeschlagen.

In Zukunft könnten die Helme abgeschafft werden, um Gehirnerschütterungen bei den gefährlichen Kontakten von Helm zu Helm beizukommen.

"Kann ich eine Zukunft ohne Helme sehen? Ja. Es steht noch lange nicht bevor, aber ich kann es mir vorstellen", sagte York der BBC.

Damit müssten natürlich auch der typische "Three Point Stance" der Linemen vor dem Snap abgeschafft werden. Das bedeutet, die Spieler würden sich dann aufrecht gegenüberstehen, statt sich gebeugt mit der Hand abzustützen.

Die Gefahren eines solchen Plans, wären potenziell mehr Schädelbrüche durch unabsichtliche Kollisionen bei hoher Geschwindigkeit. Potenziell extrem gefährliche Kopftreffer durch Knie oder Ellbogen wären bei Tackles kaum zu verhindern.

Sinnvoller wäre, es jegliche Hits mit dem Helm voraus zu verbieten und somit die Tendenz, den Helm als Waffe zu gebrauchen, aus dem Spiel zu nehmen.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel