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Peyton Manning trat nach dem Super Bowl im März ls Champion ab © Getty Images

Nach sieben Monaten Ermittlungszeit kommt die NFL zum Schluss, dass der frühere Star-Quarterback Peyton Manning keinerlei Wachstumshormone benutzt hatte.

Peyton Manning ist vom Verdacht freigesprochen worden, das Wachstumshormon HGH benutzt zu werden.

Nach einer siebenmonatigen Untersuchung kam die Kommission zum Schluss, dass der frühere Star-Quarterback weder HGH noch andere leistungssteigernde Hormone benutzt habe, während er eine Nackenverletzung auskurierte. Es gebe "keinen glaubwürdigen Nachweis" für ein Fehltverhalten des NFL-Stars.

Die NFL hatte im Januar im Zuge der Aufarbeitung der Dokumentation "Die dunkle Seite" eine Untersuchung gegen Manning eingeleitet. In dem Beitrag des arabischen Fernsehsenders Al Jazeera war Manning vorgeworfen worden, er habe sich 2011 über eine Anti-Aging-Klinik Wachstumshormone beschafft.

Der 40-jährige Manning, der nach dem Super-Bowl-Gewinn mit den Denver Broncos zurückgetreten war, bezeichnete dies als "kompletten Müll". "Ich habe nie HGH benutzt. Das ist nie passiert. Das Ganze ist total falsch. Es ist Fälschung, das kostet mich keinen Schlaf, soviel ist sicher", erklärte Manning bei ESPN.

HGH ist seit 2011 in der NFL verboten, wird aber erst seit 2014 getestet. In der Dokumentation wird behauptet, Manning habe sich 2011 - damals noch in Diensten der Indianapolis Colts - nach einer Genickoperation in der Guyer Anti-Aging-Klinik in Indiana HGH verabreichen lassen.

Als Hauptbelastungszeuge war Charlie Sly aufgetreten. Der Angestellte der Klinik hatte vor versteckter Kamera erklärt, sein Arbeitgeber habe Manning auf dem Postweg mit Wachstumshormonen versorgt, immer adressiert an Mannings Frau Ashley. Noch vor der Ausstrahlung der 49-minütigen Dokumentation widerrief Sly seine Aussagen und bezeichnete sie später in einer Stellungnahme bei ESPN als "falsch und unkorrekt".

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