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Der Anstoß der Diskussion: Colin Kaepernick kniet bei der US-Nationalhymne
Der Anstoß der Diskussion: Colin Kaepernick kniet bei der US-Nationalhymne © Getty Images

Die von Colin Kaepernick ausgelöste Diskussion bringt auch positive Effekte zu Tage. Der 49ers-Quarterback erhält derweil weiter große Unterstützung.

Der Hymnen-Eklat um Colin Kaepernick hat offensichtlich auch einen positiven Effekt für die San Francisco 49ers. Nach zahlreichen Sympathiebekundungen für den Quarterback stiegen auch die Verkaufszahlen bei seinen Trikots.

Wie ESPN berichtet, verkaufte sich Kaepernicks Jersey in der vergangenen Woche häufiger als in den vorangegangenen acht Monaten zusammen. Im NFL-Shop ist das rote Trikot mit der Nummer sieben bereits der bestverkaufte Artikel.

Die Käufer wollen mit der Anschaffung wohl ein Zeichen setzen. Denn anders lässt sich die Investition von rund 100 Dollar kaum erklären. Schließlich galt Kaepernicks Verbleib bei den 49ers - aus sportlichen Gründen - lange als unsicher. 

Colin Kaepernicks Trikot eroberte in den letzten Tagen die Spitze der Verkaufscharts © NFL.com

Nach anfänglicher Kritik an seiner Weigerung, die Nationalhymne mitzusingen, unterstützten zuletzt viele Sportler Kaepernicks Protest gegen Rassismus in den USA. Selbst Präsident Barack Obama stärkte dem 28-Jährigen den Rücken.

Nun pries auch Brandon Marshall von den New York Jets seinen NFL-Kollegen als "einen der größten Patrioten da draußen, weil er sich für Menschenrechte einsetzt", so der Wide Receiver in der Boomer und Carton Show.

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