vergrößernverkleinern
San Diego Chargers v Minnesota Vikings
Adrian Peterson steht den Vikings wohl bis Ende des Jahres nicht mehr zur Verfügung © Getty Images

Minnesota muss den Prestigesieg gegen die Packers teuer bezahlen. Running Back Adrian Peterson zieht sich einen Meniskusriss zu, die Vikings bleiben aber hoffnungsvoll.

Die Minnesota Vikings haben den 17:14-Sieg im Prestigeduell mit den Green Bay Packers teuer bezahlt.

Wie Vikings-Coach Mike Zimmer am Montag mitteilte, zog sich Running Back Adrian Peterson in der Partie einen Meniskusriss am rechten Knie zu und fällt auf unbestimmte Zeit aus.

Verglichen mit den ersten Befürchtungen, Peterson könnte sich einen Kreuzbandriss zugezogen haben, fiel die Diagnose vergleichsweise glimpflich aus. Zimmer wollte zunächst nicht einmal gänzlich ausschließen, dass seine Nummer 28 am kommenden Wochenende schon wieder auflaufen könnte. Kurz darauf zerschlugen sich die Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr jedoch.

Der Running Back muss operiert werden und fehlt den Vikings damit wohl bis Dezember. 

Peterson war in der Partie des 2. NFL-Spieltags am Sonntag im dritten Viertel gestützt von Betreuern vom Feld gehumpelt und nicht zurückgekehrt. Bis zu seinem Ausfall hatte es der 31-Jährige bei zwölf Laufversuchen lediglich auf 19 Yards Raumgewinn gebracht.

Im Vorjahr hatte Peterson seinem Team mit insgesamt elf Touchdowns und 92,8 Rushing Yards pro Spiel zur ersten Playoff-Teilnahme seit der Saison 2012 verholfen.

In der Spielzeit 2014 hatte Peterson zuvor infolge einer Anklage wegen Kindesmisshandlung nur ein Spiel bestritten und war anschließend von der NFL für den Rest der Saison suspendiert worden.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel