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Los Angeles Rams v San Francisco 49ers
Colin Kaepernick und Eric Reid im stillen Protest bei der US-Nationalhyme. © Getty Images

Colin Kaepernick setzt seinen Protest während der US-Hymne beim Spiel der San Francisco 49ers gegen die Los Angeles Rams fort, bleibt dann aber bedeutungslos. L.A. erlebt ein Debakel.

Die Los Angeles Rams haben bei ihrer Rückkehr auf die NFL-Bühne eine peinliche Pleite erlebt.

Im ersten Saisonspiel nach dem Umzug von St. Louis in die alte Heimat kassierte das Team im zweiten Monday Night Game eine 0:28 (0:14)-Niederlage bei den San Francisco 49ers.

Bei den 49ers blieb Quarterback Colin Kaepernick seiner Linie treu und kniete vor dem Spiel wie bereits in der Vorbereitung aus Protest gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt während der Nationalhymne. Auch sein Teamkollege Eric Reid schloss sich dem stillen Protest an.

Anschließend war Kaepernick aber zunächst nur Zuschauer, ehe er gegen Ende der Partie einen bedeutungslosen Kurzauftritt hinlegte. Nummer-Eins-Quarterback Blaine Gabbert gelang ein Touchdown-Pass, Running Back Carlos Hyde legte zwei Touchdowns hin und war Spieler des Spiels.

Die Rams hatten sich ihre Premiere sicher anders vorgestellt: Vor 22 Jahren waren sie aus der kalifornischen Metropole L.A. nach St. Louis umgezogen, Anfang Januar hatten die NFL-Klubbesitzer mit überwältigender Mehrheit einer Rückkehr des Klubs zugestimmt.

Auf ihren ersten Punkt seit dem Abschiedsspiel am 24. Dezember 1994 müssen die Los Angeles Rams aber noch mindestens eine Woche warten.

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