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Pittsburgh Steelers v Cincinnati Bengals
Le'Veon Bell ist einer der Schlüsselspieler der Steelers auf dem Weg zum Titel © Getty Images

Vor den Divisional Playoffs sorgt Running Back Le'Veon Bell für Unruhe bei den Pittsburgh Steelers. Er droht mit Rücktritt, falls er keinen Mega-Vertrag bekommt.

NFL-Star Le'Veon Bell hat seinem Team mit Rücktritt gedroht.

Der Running Back der Pittsburgh Steelers sorgt vor dem Start in die Playoffs gegen die Jacksonville Jaguars (So., ab 19 Uhr LIVESCORES) für mächtig Unruhe beim Mitfavoriten auf den Super Bowl.

Bells Vertrag läuft nach der Saison aus. Falls ihn die Steelers nach 2017 ein zweites Mal mit der einseitigen Option ("Franchise Tag") binden sollten, würde er darüber nachdenken, ein Jahr auszusetzen oder sogar zurückzutreten.

"Ich hoffe, es kommt nicht dazu, aber ich würde definitiv darüber nachdenken. Ich habe eine Familie und brauche Football nicht", drohte Bell bei ESPN.

Die aktuelle Saison spielte Bell mit dem Franchise Tag und kassierte 12,1 Millionen Dollar. Mit insgesamt fast 2000 Yards Raumgewinn aus Läufen und Pässen und elf Touchdowns lieferte der 25-Jährige eine überragende Saison ab und schaffte es in All-Pro First Team.

Deshalb fordert er nun von den Steelers eine Würdigung: "Sie sollen mich wertschätzen. Kriegt die Zahlen auf die Reihe, so wie ich sie will. Ich werde mich nicht mit weniger begnügen. Ich weiß, was ich wert bin. Ich trage den Ball nicht 400 Mal, wenn ich nicht bekomme, was ich wert bin."

Im vergangenen Jahr lehnte er einen langfristigen Vertrag ab, der ihm in den ersten beiden Jahren 30 Millionen Dollar gebracht hätte.

Die Teams können eigene Spieler zwischen 20. Februar und 6. März mit dem Tag belegen und haben dann bis 16. Juli Zeit, einen langfristigen Vertrag auszuhandeln.

Klappt das nicht, müsste der Spieler mit dem Einjahresvertrag - der Bell 2018 rund 14,5 Millionen bringen würde - spielen, aber nur wenn der Spieler den Tag auch unterzeichnet. Tut er das nicht, dürfte er gar nicht spielen.

Zwar versuchte Bell, danach mit einem Tweet die Wogen zu glätten ("Für mich zählt jetzt nur der Super Bowl"), aber Head Coach Mike Tomlin dürfte vor den Divisional Playoffs nicht begeistert sein.

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