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Ohne Eishockey-Nationalspieler Marcel Goc sind die St. Louis Blues in der ersten Playoff-Runde der NHL ausgeschieden.

In Spiel sechs der best-of-seven-Serie unterlagen die Blues bei den Minnesota Wild mit 1:4 und mussten die entscheidende vierte Niederlage hinnehmen.

Von Beginn an lief es für die Blues nicht gut, kassierten sie doch bereits im ersten Viertel ein Gegentor im Powerplay. Zach Parise nutzten einen Fehler der Blues gnadenlos aus und erzielte seinen zweiten Treffer in den Playoffs.

Zwar gelang St. Louis durch T.J. Oshie kurz vor dem letzten Drittel noch der 1:2-Anschlusstreffer, doch Minnesota stellte bereits 61 Sekunden nach Beginn der Schlussabschnitts durch Parises nächstes Tor den alten Abstand wieder her.

Den letzten Treffer der Wild zum 4:1 erzielte der Schweizer Nino Niederreiter.

"Wir hatten genug Chancen, haben sie aber nicht genutzt. Dann wird es schwer, wenn man ständig einem Rückstand hinterherlaufen muss", sagte Blues-Coach Ken Hitchcock. Minnesota bekommt es im Viertelfinale mit den Chicago Blackhawks zu tun.

Goc, der zuvor in vier der fünf Playoff-Begegnungen zum Einsatz gekommen war, wurde kurz vor Spielbeginn aus dem Aufgebot gestrichen.

Weiter vom 25. Stanley-Cup-Gewinn träumen dürfen die Montreal Canadiens. Der Rekordmeister stellte mit einem 2:0-Sieg bei den Ottawa Senators das 4:2 sicher und trifft als nächstes auf den Gewinner der Serie zwischen Tampa Bay Lightning und den Detroit Red Wings (2:3). 

Goalie Carey Price avancierte für die Canadiens mit 43 abgewehrten Schüssen zum Matchwinner, Max Pacioretty entschied das Spiel schließlich eine Sekunde vor der Schlusssirene mit einem Schuss ins leere Tor.

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