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Die Blackhawks beweisen in Spiel 7 in Anaheim erneut Vollstrecker-Qualitäten und ziehen in die NHL-Finals gegen Tampa ein. Die Tragödie der Ducks setzt sich fort.

Die Chicago Blackhawks sind Ex-Meister Tampa Bay Lightning ins Finale der NHL (Spiel 1 am Donnerstag, 2 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) gefolgt.

Im siebten und letzten Spiel des Playoff-Halbfinals gegen die Anaheim Ducks setzten sich die Blackhawks auswärts mit 5:3 durch.

Damit entschied der fünfmalige Stanley-Cup-Sieger die best-of-seven-Serie mit 4:3 für sich.

Tampa Bay hatte Tags zuvor durch ein 2:0 bei den New York Rangers den entscheidenden vierten Sieg geholt (Endstand: 4:3).

Blackhawks beweisen Vollstrecker-Qualitäten

Die Blackhawks zeigten im Showdown einmal mehr ihre berüchtigten Vollstreckerqualitäten und zogen zum zweiten Mal innerhalb der letzten drei Jahre ins Finale um den Stanley Cup ein. 

Chicagos Matchwinner war der zweimalige kanadische Olympiasieger Jonathan Toews, der die ersten beiden Treffer (3., 12. ) erzielte.

"Ich will nicht sagen, dass wir den Schalter umgelegt haben, aber als es drauf ankam, sind wir zusammengerückt und haben wieder so gespielt, wie wir wollten", sagte Brad Richards, der mit zwei Assists zum Sieg im Showdown beitrug.

"Das ist die besondere Qualität dieses Teams", ergänzte er: "Wir haben die Erfahrung und die Führungsspieler, haben alles schon gesehen und geschafft. Deswegen haben wir in dieser Serie auch keine Panik bekommen."

Beim Stand von 2:3 in der Serie hatte Chicago durch einen Sieg daheim überhaupt erst den Showdown erzwungen.

Fortsetzung im Ducks-Drama

Während die Blackhawks den erneuten Einzug in die Finals gebührend feiern durfte, setzte sich bei den Ducks die schwarze Serie fort.

Das topgesetzte Team der Western Conference bestritt im dritten Jahr in Folge ein Spiel 7 daheim - und verlor auch im dritten Anlauf. Anaheims Trainer Bruce Boudreau hat in Spiel 7 sogar nur eine Bilanz von 1:6.

Dabei hatten sich die Ducks, die die Serie trotz eines 3:2-Vorsprungs von Spiel 6 noch verloren, dieses Mal mental bestens vorbereitet für den Showdown gesehen.

"Die Stimmung in der Umkleide war gut, wir waren darauf vorbereitet, was wir machen müssen", berichtete Anaheims Ryan Getzlaf und haderte: "Aber dann musst du auch rausgehen und das umsetzen. Wir können das Spiel nicht in der Umkleide gewinnen, sondern wir müssen raus aufs Eis und uns beweisen."

Getzlaf war aber sicher, dass sein Team, bei dem der deutsche Verteidiger Korbinian Holzer erneut nicht zum Einsatz kam, an der bitteren Erfahrung wachsen werde.

"Wir werden daraus lernen und weitermachen", versicherte er: "Wir haben einen guten Kern an Spielern beisammen und hoffentlich können wir das Team weitestgehend zusammenhalten und in die Zukunft gehen."

Chicago im Finale gegen Tampa

Ab Donnerstag (ab 2 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) kämpfen jetzt aber die Blackhawks in der Finalserie gegen Tampa um den Stanley Cup.

Die Lightning haben als bestes Team der regulären Saison in den ersten beiden Spielen Heimrecht, danach zieht die Serie nach Chicago um.

Die Blackhawks holten sich zuletzt 2013 den Titel, Tampa gewann den Stanley Cup im Jahr 2004. 

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