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Die Blackhawks drehen das erste Finale um den Stanley Cup in Tampa Bay mit zwei ganz späten Toren. Aber nicht die Stars sind die Helden. Die Historie spricht für Chicago.

Ein später Doppelschlag hat den Chicago Blackhawks den Auftakt in die Finals um den Stanley Cup gerettet.

Der NHL-Meister von 2013 setzte sich bei den Tampa Bay Lightning mit 2:1 durch und ging in der Best-of-Seven-Serie 1:0 in Führung (Die Stanley Cup Finals LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Dabei hatten die Lightning bis sechseinhalb Minuten vor Schluss durch das frühe Tor von Alex Killorn geführt, ehe Teuvo Teravainen und Antoine Vermette innerhalb von zwei Minuten die Partie drehten und Tampa Bay einen Schock verpassten.

"Er bekommt immer mehr Selbstvertrauen. Er ist total ruhig, als hätte er überhaupt keinen Herzschlag. Er ist eiskalt, wie die Finnen eben sind", sagte Stürmer-Kollege Marian Hossa.

"Wir haben mittlerweile gelernt, dass du nicht in Panik geraten darfst. Du musst deinen Plan umsetzen, dann kommen die Chancen", sagte Goalie Corey Crawford, der 22 Schüsse abwehrte.

Der Kern der Blackhawks könnte den dritten Titel innerhalb von sechs Jahren gewinnen. Weil bei den Stars Patrick Kane und Jonathan Toews nichts lief, sprangen zwei Teamkollegen in die Bresche. Verteidiger Duncan Keith gelang sein 17. Assist in den Playoffs. So viele hatte es seit 1994 nicht mehr gegeben - Brian Leetch gab für die New York Rangers damals 23 Vorlagen.

Die Lightning - in ihrem ersten Finale seit dem einzigen Titelgewinn 2004 - trauerten der Konterchance von Ryan Callahan nach.

Crawford entschärfte, praktisch im Gegenzug fiel der Ausgleich - auch weil Marcus Kruger und Valtteri Filppula Tampas Torhüter Ben Bishop die Sicht nahmen.

"Wir müssen mit der gleichen Energie ins Spiel gehen, aber es dann über 60 Minuten durchhalten. Das ist die Lehre", sagte Tampas Verteidiger Jason Garrison.

Die Historie spricht somit für die Blackhawks. 58 der 75 vergangenen Endspielserien gingen an das Team, das Spiel 1 gewann. Spiel 2 steigt in der Nacht auf Sonntag (ab 1.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) erneut in Florida.

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