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Tom Kühnhackl
Tom Kühnhackl gewann als dritter Deutscher den Stanley Cup © Getty Images

DEB-Präsident Franz Reindl gratuliert Tom Kühnhackl zum Gewinn des Stanley Cups. Der 24-Jährige der Pittsburgh Penguins habe eine "Traumkarriere" hingelegt.

Präsident Franz Reindl vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) hat begeistert auf den Stanley-Cup-Triumph des Landshuters Tom Kühnhackl mit den Pittsburgh Penguins reagiert.

"Wenn ein deutscher Spieler diese Trophäe gewinnt, dann ist das für uns alle bedeutend. Man kann nur gratulieren, sein Weg ist sensationell", sagte der 61 Jahre alte Verbandschef.

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Reindl sprach von einer "Traumkarriere", die Kühnhackl seit seiner Beförderung in die NHL erlebt. Erst Anfang Januar hatte der 24-Jährige seinen überhaupt ersten NHL-Einsatz absolvieren dürfen, nach dem 66. erreichte er schon fünf Monate später den Eishockey-Gipfel. Zuvor hatte Kühnhackl einige Jahre um den Sprung in die NHL kämpfen müssen und zumeist in der Reservemannschaft (Wilkes-Barre/Scranton Penguins) gespielt.

In der Finalserie gegen die San Jose Sharks (4:2) war der deutsche Flügelstürmer vor allem als Defensivspezialist gefragt und offensiv kaum in Erscheinung getreten. Reindl aber wies darauf hin, dass Kühnhackl vor allem in der Endphase der NHL-Vorrunde viel zum Erfolg der Penguins beigetragen hatte.

"Du musst die Aufgaben machen, die du bekommst", sagte Reindl: "Er hat das akzeptiert, aber nicht nur die Drecksarbeit gemacht, sondern auch viel Positives beigetragen. Er hat entscheidende Tore geschossen und ist ein volles Teammitglied geworden." Und das an der Seite von Superstars wie Sidney Crosby oder Jewgeni Malkin.

Natürlich sei Kühnhackl nun auch mit Blick auf das Olympia-Qualifikationsturnier in Riga/Lettland (1. bis 4. September) "ein echter Hoffnungsträger" für die Nationalmannschaft, sagte Reindl. Ins Team von Bundestrainer Marco Sturm passe der insgesamt erst dritte deutsche NHL-Champion "voll rein".

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