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Der Deutsche gewinnt mit den Pittsburgh Penguins das vierte Playoff-Finale in San Jose und erarbeitet sich dadurch einen Matchball. Beinahe gelingt Kühnhackl selbst ein Tor.

Tom Kühnhackl fehlt mit den Pittsburgh Penguins nur noch ein Sieg zum Titelgewinn in der NHL.

Der Landshuter gewann mit dem dreimaligen Meister das vierte Playoff-Finale bei den San Jose Sharks 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) und kann bereits in der Nacht auf Freitag (ab 2 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) der dritte deutsche Stanley-Cup-Sieger nach Uwe Krupp (1996) und Dennis Seidenberg (2011) werden.

Abwehrspieler Ian Cole (8.), der russische Superstar Jewgeni Malkin (23.) und Eric Fehr (58.) erzielten die Tore für Pittsburgh, das in der Best-of-seven-Serie mit 3:1 führt und im fünften Spiel Heimrecht hat. Der Schwede Melker Karlsson verkürzte zwischenzeitlich für San Jose (49.).

Kühnhackl stand 7:49 Minuten auf dem Eis und hatte Pech mit einem Pfostenschuss.

Malkin trägt die Penguins

Für die 2:0-Führung der Gäste sorgte maßgeblich Malkin. Der 29-Jährige, der in den ersten drei Endspielen keinen einzigen Scorerpunkt verbucht hatte, bereitete das erste Tor mit einem klugen Pass in der neutralen Zone vor. Dann traf er selbst zum ersten Powerplay-Treffer der Penguins in der Finalserie.

Pittsburgh dominierte in dieser Phase des Spiels und hatte die Entscheidung auf dem Schläger: Innerhalb weniger Sekunden setzten Verteidiger Justin Schultz und Kühnhackl den Puck an den Pfosten (24.). San Jose kämpfte sich zurück ins Spiel und setzte die Gäste unter Druck.

Aber Torhüter Matt Murray, der beim 2:3 nach Verlängerung zwei Tage zuvor bei den letzten beiden Gegentoren nicht gut ausgesehen hatte, verhinderte zunächst den Anschlusstreffer. Seine beste Parade zeigte der 22-Jährige, als Patrick Marleau allein auf sein Tor zulief (45.). Bei Karlssons 1:2 sprang ihm allerdings die Scheibe über die Fanghand.

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