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Tom Kühnhackl wäre der dritte Deutsche, der in der NHL Meister wird
Tom Kuhnhackl (Nummer 34) bespricht sich mit dem Torschützen Eric Fehr (Mitte) © Getty Images

Die Pittsburgh Penguins feiern beim Sieg über die Florida Panthers die Rückkehr ihres Superstars Sidney Crosby - doch der Deutsche Tom Kühnhackl stielt ihm die Show.

Mit einem starken Nationalspieler Tom Kühnhackl und einem erfolgreichen Rückkehrer Sidney Crosby hat Titelverteidiger Pittsburgh Penguins in der NHL (LIVE im TV auf SPORT1 US) für Furore gesorgt.

Beim 3:2-Sieg gegen die Florida Panthers erzielte Crosby in seinem ersten Saisonspiel nach einer Gehirnerschütterung gleich sein erstes Tor zum 1:2.

Der frühere Landshuter Kühnhackl glänzte ebenfalls mit einer traumhaften Vorarbeit zum 3:2-Siegtreffer durch Eric Fehr.

"Ich bin aufgeregt, wieder da draußen zu sein", sagte Crosby, der bei seinem Traumeinstand keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen war: "Wenn man so viel Zeit verpasst hat, dann versucht man so schnell wie möglich ins Spiel zu kommen, egal ob man dafür einen Check fahren muss oder einen kassiert."

Der zweimalige Olympiasieger aus Kanada hatte sich in der Saisonvorbereitung die bereits dritte Gehirnerschütterung seiner Karriere zugezogen und die ersten sechs Ligaspiele verpasst.

Kühnhackl mit Höhepunkt des Spiels

Im Spielbericht der offiziellen NHL-Internetseite wurde jedoch nicht Crosbys Tor-Premiere, sondern Kühnhackls Vorbereitung zum 3:2 als das "Highlight des Spiels" bezeichnet.

Der Sohn von Eishockey-Ikone Erich Kühnhackl war im Höchsttempo fast die gesamte linke Bande entlang gesprintet und hatte dann den Puck an zwei Gegenspielern vorbei perfekt auf Torschütze Fehr gepasst.

"Ich wusste, dass ihre Defensive etwas ungeordnet war, also habe ich den Pass versucht", sagte Kühnhackl bescheiden, während Nutznießer Fehr schwärmte: "Das war eine unglaubliche Aktion." Insgesamt stand Stürmer Kühnhackl allerdings nur 8:42 Minuten auf dem Eis.

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