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2017 NHL Stanley Cup Final - Game Two
Die Pittsburgh Penguins durften sich über den zweiten Sieg in der Finalserie freuen © Getty Images

Die Pittsburgh Penguins sind auf dem Weg zum Stanley-Cup-Triumph. Trotz frühen Rückstands dreht das Team um Crosby die Partie. Tom Kühnhackl muss zuschauen.

Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl ist auf dem Weg zum zweiten Stanley-Cup-Triumph innerhalb von zwölf Monaten - diesmal aber nur als Zuschauer.

Ohne den 25-Jährigen aus Landshut gewann Titelverteidiger Pittsburgh Penguins auch das zweite Playoff-Finale der NHL gegen die Nashville Predators 4:1 (1:1, 0:0, 3:0) und benötigt in der Best-of-seven-Serie nur noch zwei Siege.

Liga-Neuling Jake Guentzel war mit einen Playoff-Toren elf und zwölf (17. und 41.) der Matchwinner für den viermaligen Meister um Superstar Sidney Crosby. Scott Wilson (44.) und Jegweni Malkin (44.) erzielten die weiteren Treffer für Pittsburgh.

Kühnhackl sitzt erneut auf der Tribüne

Kühnhackl, vor einem Jahr als Rookie noch Stammspieler, saß erneut auf der Tribüne. Seit dem 8. Mai hat der Stürmer nicht mehr gespielt, nach einer Unterkörperverletzung hatte er zuletzt wieder trainiert.

Spiel drei wird in der Nacht zu Sonntag (ab 2 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) in Nashville ausgetragen.

"Wir spielen jetzt in ihrem Haus. Ich habe gehört, dass es dort verrückt ist", sagte Doppeltorschütze Guentzel: "Das wird ein hartes Stück Arbeit, so viel ist sicher. Sie sind ein gutes Team, also müssen wir für Spiel drei bereit sein."

Nashville erwischt wieder besseren Start

Wie schon beim glücklichen 5:3 im Auftaktspiel liefen Crosby und Co. in den ersten zwei Dritteln dem Finaldebütanten aus Tennessee hinterher. Diesmal ging Nashville durch Pontus Aberg in Führung (13.).

Doch Guentzel, vor einem Jahr noch in der AHL auf Torejagd, glich für Pittsburgh aus. Torhüter Matt Murray hielt den Meister mit 31 Paraden in den ersten beiden Durchgängen im Rennen.

Nach nur zehn Sekunden im letzten Drittel führte Guentzel die Penguins auf die Siegerstraße. Der 22-Jährige überwand Goalie Pekka Rinne im Nachschuss. Als Vernon Fiddler den Puck ins eigene Tor lenkte, war die Entscheidung gefallen, der Treffer wurde Wilson gutgeschrieben. Nur 15 Sekunden später beseitigte Malkin die letzten Zweifel.

Nach dem neunten Gegentor in zwei Spielen wurde Predators-Goalie Rinne ausgewechselt. In den ersten drei Playoff-Runden war der Finne noch der überragende Spieler des Außenseiters gewesen.

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