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2017 NHL Stanley Cup Final - Game Three
James Neal (Nr. 18) traf unter anderem für die Nashville Predators © Getty Images

Pittsburgh muss im Kampf um den Stanley Cup einen Rückschlag einstecken. Ohne Tom Kühnhackl sind die Penguins gegen Nashville chancenlos. Crosby enttäuscht.

Erneut ohne Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl hat Titelverteidiger Pittsburgh Penguins im Stanley-Cup-Finale die erste Niederlage kassiert.

Im dritten Playoff-Endspiel der NHL unterlag das Team um Superstar Sidney Crosby bei den Nashville Predators 1:5 (1:0, 0:3, 0:2), führt in der Best-of-seven-Serie aber noch mit 2:1.

Der viermalige Meister hatte die ersten beiden Spiele mit 5:3 und 4:1 gewonnen. (Alle Spiele LIVE im TV auf SPORT1 US)

Der Schweizer Roman Josi war im ersten Stanley-Cup-Finale in der "Music City" mit einem Tor (26.) und zwei Assists der Matchwinner für die Predators. Der Verteidiger bereitete die Treffer von Frederick Gaudreau (27.) und James Neal (40.) vor. Zudem trafen Craig Smith (45.) und Mattias Ekholm (54.) für Nashville.

Jake Guentzel hatte Pittsburgh früh in Führung gebracht (3.). Kühnhackl, der zuletzt am 8. Mai gespielt hatte, kam wieder nicht zum Einsatz. Das vierte Finale wird in der Nacht zu Dienstag (2.00 Uhr MESZ) in Nashville ausgetragen.

Pittsburgh erwischt besseren Start

Titelverteidiger Pittsburgh erwischte den besseren Start und führte nach dem 13. Playoff-Tor des Liga-Neulings Guentzel bis zur 26. Minute.

Dann kippte innerhalb von 42 Sekunden das Spiel: Zunächst nutzte Josi das erste Powerplay für Nashville, ehe Gaudreau den Außenseiter erstmals in Führung brachte. Mit dem 3:1 durch den ehemaligen Pittsburgh-Stürmer Neal 23 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels war die Entscheidung gefallen. 

Nashvilles Torhüter Pekka Rinne, nach neun Gegentreffern in den ersten beiden Endspielen noch in der Kritik, glänzte mit 27 Paraden und verhinderte, dass Crosby und Co. noch einmal zurückkamen.

Bei Pittsburgh enttäuschten vor allem die Stars. Crosby, der Guentzels Treffer vorbereitete, und Jewgeni Malkin ließen alle drei Überzahlsituationen ungenutzt.

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