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Christiane Fürst ist mit 331 Länderspielen die erfahrenste Spielerin im deutschen Team. ZUM DURCHKLICKEN: DAS DEUTSCHE WM-AUFGEBOT PRIVAT

München - Nach Bronze der Männer wollen die Schmetterlinge bei der WM in Italien nachziehen. SPORT1 hat alle Fakten zur Weltmeisterschaft.

Nach Bronze der Männer wollen die Schmetterlinge nachlegen.

Die deutschen Volleyballerinnen reisen als Vize-Europameisterinnen an und wollen auch bei den Weltmeisterschaften in Italien Edelmetall gewinnen.

SPORT1 ist hautnah dabei und überträgt die Spiele live sowie exklusiv im deutschen Free-TV.

Zum Auftakt trifft Deutschland in Rom auf die Dominikanische Republik.

Nach der Dominikanischen Republik geht es für die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti noch gegen Argentinien (Mi., 17 Uhr) und Tunesien (Do., 10.30 Uhr), bevor am Samstag Gastgeber Italien (20 Uhr) wartet.

Zum vorläufigen Abschluss folgt dann noch das Duell mit Kroatien (17 Uhr).

Wie ist der Modus, wo wird gespielt, wer sind die Teilnehmer, wer die Favoriten und wer ist für Deutschland dabei? SPORT1 beantwortet die wichtigsten Fragen.

• Teilnehmer

Italien ist als Gastgeber automatisch für die Endrunde qualifiziert. Genauso wie EM-Finalist Deutschland sowie Welt- und Europameister Russland.

Zudem sind aus Europa noch diese Teams dabei: Bulgarien, Serbien, Belgien, Aserbaidschan, Kroatien, Türkei und Niederlande.

Video

Brasilien und Argentinien vertreten Südamerika. Aus Nord- und Mittelamerika sind die USA, Dominikanische Republik, Kuba, Kanada, Puerto Rico sowie Mexiko am Start.

Für Asien treten China, Japan, Thailand und Kasachstan an, aus Afrika wiederum Tunesien und Kamerun.

• Modus

Die Vorrunde wird in vier Sechsergruppen gespielt. Die jeweils vier besten Teams einer Gruppe ziehen in die nächste Runde ein.

Die zweite Runde wird in zwei Achtergruppen ausgespielt, wobei jede Mannschaft vier Spiele gegen die neu hinzugekommenen Gegner aus den anderen Gruppen bestreitet.

Die ersten drei Mannschaften dieser Achtergruppen erreichen dann die dritte Runde, für die aber nur die Sieger der zweiten Runde gesetzt werden. Die vier anderen Teams werden zugelost.

Die dritte Runde wird auch nach dem Modus "jeder gegen jeden" gespielt.

Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für die Halbfinals, die dann das Finale ausspielen.

• Spielorte

Die Weltmeisterschaft wird in sechs Städten ausgetragen. Neben Rom sind Triest, Bari, Verona, Modena und Mailand Spielorte.

• Favoriten

Rekordweltmeister und Titelverteidiger ist Russland ist immer ganz vorne zu nennen.

Als einer der ganz großen Favoriten gilt aber auch Brasilien, das bei den vergangenen zwei Turnieren jeweils Silber holte und den Grand Prix gewann.

Die deutsche Mannschaft gehört neben den USA, Japan und China zum erweiterten Anwärterkreis auf Medaillen.

Italien muss man mit dem Heimvorteil im Rücken auch ebenso auf der Rechnung haben.

• Deutsche Bilanz

Die deutschen Volleyballerinnen wollen ihre WM-Bilanz bei der Endrunde in Italien aufbessern.

Bislang stehen zwei vierte Plätze als beste Resultate zu Buche: 1974 und 1986 schrammte die Auswahl der DDR jeweils knapp an Edelmetall vorbei.

Bei der vergangenen WM 2010 in Japan landete die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) auf Rang sieben.

• Deutsches WM-Aufgebot

Lenka Dürr (Baku/Aserbaidschan/107 Länderspiele), Kathleen Weiß (Prostejov/Tschechien/274), Louisa Lippmann (Dresden/25), Maren Brinker (Montichiari/Italien/232), Jennifer Geerties (Schwerin/48), Jennifer Pettke (Wiesbaden/23), Stefanie Karg (Prostejov/Tschechien/18), Christiane Fürst (Istanbul/Türkei/331), Heike Beier (Bielsko Biala/Polen/205), Margareta Kozuch (Schanghai/China/296), Lisa Thomsen (Baku/Aserbaidschan/93), Wiebke Silge (Münster/11), Laura Weihenmaier (Schwerin/20), Maaren Apitz (Cannes/Frankreich/100), Bundestrainer Giovanni Guidetti.

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