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Musste mit seinem Team bei der WM einen Rückschlag hinnehmen: Bundestrainer Vital Heynen

Der Medaillentraum der deutschen Volleyballer bei der WM in Polen droht zu platzen.

Nach der bislang schwächsten Turnierleistung musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen Frankreich im ersten Drittrundenspiel mit 0:3 (15:25, 24:26, 22:25) geschlagen geben und bangt nun um den Einzug ins Halbfinale. Im zehnten Spiel war es die dritte Niederlage.

Nur mit einem Sieg in der zweiten und letzten Begegnung der letzten Gruppenphase am Mittwoch gegen das Überraschungsteam des Iran kann sich die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) die Teilnahme an der Runde der besten Vier noch sichern.

Außerdem ist das Ergebnis der Franzosen gegen den Iran am Donnerstag mitentscheidend. Sollten alle drei Teams am Ende je ein Spiel gewonnen haben, entscheiden unter anderem die Satzergebnisse über das Weiterkommen.

Der Olympiafünfte Deutschland peilt in Polen die erste Medaille seit Gold für die DDR 1970 in Bulgarien an.

Vor der Pleite gegen Frankreich, das die Zwischenrunde als Erster beendet hatte, musste sich das deutsche Team nur Olympiasieger Russland und Titelverteidiger Brasilien (jeweils 0:3) geschlagen geben.

Platz 8 bei der WM 2010 in Italien war bislang das beste Resultat seit der Wiedervereinigung, das hat die DVV-Auswahl als Teilnehmer an der Runde der Top 6 bereits übertroffen.

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