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Julius Brink, hier mit seiner Frau Verena, drückt dem deutschen Team die Daumen

Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink fiebert mit den deutschen Volleyball-Frauen bei der Weltmeisterschaft in Italien (LIVE im TV auf SPORT1) mit.

"Ich drücke immer die Daumen, wenn Deutschland drauf steht", sagte der 32-Jährige am Rande des "Champion des Jahres" im Robinson Club Soma Bay im ägyptischen Hurghada zu SPORT1.

Schon den Bronze-Gewinn der deutschen Männer bei der WM in Polen hatte Brink, der im Mai seine aktive Karriere aufgrund gesundheitlicher Probleme beenden musste, intensiv mit verfolgt.

"Über das Turnier hinweg habe ich mich richtig zum Fan entwickelt, und mich hat dieser historische Erfolg natürlich sehr gefreut", sagte er: "Mit einem Großteil der Jungs hatten wir bei Olympia in London viel zu tun. Dort zeichnete sich schon ab, dass sie sich heran gekämpft haben an die Weltspitze."

Zum Unterschied zwischen Männern und Frauen sagte Brink, der seine Karriere in der Halle begann: "Ich mag dieses Brachiale, das ist beim Männer-Volleyball einfach genial. Die Frauen sind technisch versierter, es gibt längere Ballwechsel und geht mehr auf und ab. Das macht den Spielverlauf attraktiver."

Seine eigene Sportlerkarriere hat er mittlerweile abgehakt, auch wenn es schwerfiel. "Es war nicht schön, diese Erkenntnis zu gewinnen", so Brink: "Mit etwas Abstand sage ich aber, es war ein prägender Moment in meiner Karriere. So wie etwas beginnt und irgendwann zum Höhepunkt kommt, ist es irgendwann auch vorbei."

Ursprünglich hatte er geplant, zusammen mit Armin Dollinger bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro anzutreten. Doch Brink erklärte: "Im Januar hatte ich eine Hüft-Operation, und in der Summe lässt mein Körper die Belastungen, die im Beachvolleyball auf Top-Niveau auftreten, nicht mehr zu."

Hier gibt es das gesamte Interview

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