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Beim Spiel der iranischen Volleyball-Herren gegen Italien wurde eine Iranerin verhaftet

Der Weltverband FIVB hat auf das Besuchsverbot von Frauen bei Volleyballspielen im Iran reagiert und Sanktionen angekündigt.

Die FIVB wird es "dem Iran nicht mehr gestatten, Wettbewerbe des Weltverbandes auszutragen, solange es Frauen verboten ist, Volleyballspiele zu besuchen", sagte ein Sprecher des Verbandes der Nachrichtenagentur "AFP".

Dies gelte insbesondere für Junioren-Weltmeisterschaften.

Die Ankündigung folgt nur eine Woche nach dem Urteil gegen Ghoncheh Ghavami, die wegen des Besuchs eines Weltliga-Spiels im Juni zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt worden war.

Allerdings werden die Sanktionen nicht die bereits angesetzten Weltliga-Spiele im kommenden Jahr betreffen.

Auf die Austragung anderer Wettbewerbe wie der Asienmeisterschaft hat der Weltverband keinen Einfluss.

Nach den Plänen der FIVB soll die U19-WM, die bereits an den Iran vergeben worden ist, nun in Argentinien stattfinden.

Der Generalsekretär des iranischen Verbandes bestätigte "AFP", dass der Weltverband diese Entscheidung bereits in einer E-Mail mitgeteilt habe.

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