vergrößernverkleinern
VItal Heynen, seit Februar 2012 Bundestrainer, sieht beleibe keinen miesen Auftritt seines Teams
Männer-Bundestrainer Vital Heynen hofft auf eine erfolgreiche Olympia-Qualifikation © getty

Die Volleyball-Bundestrainer haben den Weltverband FIVB für den erneut veränderten Qualifikationsmodus für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro kritisiert.

"Es ist eine Beschränkung von sieben europäischen Teams in London auf vier bis maximal fünf Plätze für Rio. Die Qualifikation wird demnach schwieriger als in Rio eine Medaille zu holen", sagte Männer-Bundestrainer Vital Heynen.

Trotz der deutlich härteren Anforderungen hofft Heynen jedoch, mit dem WM-Dritten das Ticket zu lösen und erneut bei Olympia dabei zu sein.

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Qualifikation auch unter erschwerten Bedingungen schaffen werden", betonte der Belgier Heynen.

2012 in London hatte die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) das Viertelfinale erreicht und am Ende Platz fünf belegt.

Auch Frauen-Bundestrainer Giovanni Guidetti kann dem komplizierten neuen Modus, der den Mannschaften aus Europa eine Teilnahme deutlich erschwert, wenig abgewinnen.

"Interessant ist, dass das Jahr 2015 total unwichtig in Sachen Rio 2016 ist, ich finde das nicht korrekt. Entscheidend ist der Januar 2016 - für das wichtigste Turnier der letzten vier Jahre haben wir gerade einmal 15 Tage Vorbereitungszeit", sagte Guidetti.

Die Qualifikation wird in mehreren Turnieren in einem komplizierten Modus ausgespielt, für die Frauen wird es jedoch erst wenige Monate vor Olympia richtig ernst.

2012 hatten die "Schmetterlinge" die Teilnahme in London verpasst.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel