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Der VC Dresden steht als erster Absteiger aus der Bundesliga fest
Der VC Dresden stieg 2012 in die Bundesliga auf © getty

Bundesligist VC Dresden hat völlig unerwartet einen Insolvenzantrag gestellt.

Dies gab Jan Pretscheck, Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH, am Donnerstag bekannt. Zuvor war die Volleyball Bundesliga (VBL) über den Schritt informiert worden.

"Die Entwicklungen im Verein und der Spielbetriebsgesellschaft haben uns überrascht", sagte Marc Wittmann, Vorsitzender des VBL-Lizenzierungsausschusses. Grund für den Antrag auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist offenbar der Ausfall von vertraglich vereinbarten Sponsoren-Zahlungen.

Dresden ist bereits der vierte Männer-Bundesligist innerhalb eines Jahres, der um seine Zukunft bangen muss. Generali Haching und der Moerser SC haben sich wegen finanzieller Probleme vom Spielbetrieb abgemeldet, den RWE Volleys Bottrop war zuvor die Lizenz entzogen worden.

Der Vorstand der Volleyball Bundesliga will nun in engem Kontakt mit dem VC Dresden prüfen, ob eine Fortführung des Spielbetriebs für den Rest der Saison möglich ist. Dafür soll es bis zum Beginn der kommenden Woche eine Anhörung geben.

Das Tabellenschlusslicht muss nach VBL-Angaben dafür sorgen, dass die Mannschaft am Samstag (19.30 Uhr) bei den SWD Powervolleys Düren antritt.

Sollte dies nicht der Fall sein, droht der Lizenzentzug.

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