vergrößernverkleinern
Bundestrainer Vital Heynen lässt sich vor dem Polen-Spiel alle Optionen offen
Bundestrainer Vital Heynen spielt mit den DVV-Herren um ein Olympiaticket © Getty Images

Die deutschen Volleyballer greifen in der Berlin nach den letztem Olympiaticket. Bundestrainer Vital Heynen sieht die Chancen als völlig offen.

Bundestrainer Vital Heynen sieht die Chancen der deutschen Männer beim am Dienstag beginnenden Olympia-Qualifikationsturnier in Berlin als völlig offen an.

"Das kann ein Turnier der großen Überraschungen werden. Der Zufall wird eine Rolle spielen", sagte Heynen: "Auf dem Zettel sind wir nicht der Favorit. Unsere Qualität muss sein, dass wir eine erfahrene Mannschaft haben."

Am Dienstag (18.00 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) startet das deutsche Team gegen Belgien in den Wettbewerb. "Das ist ein entscheidendes Spiel", sagte Heynen.

In der deutschen Hauptstadt kämpft die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) um das Ticket zu den Sommerspielen in Brasilien. Nur der Sieger des hochklassig besetzten Achter-Turniers qualifiziert sich direkt für Rio. Die zweit- und drittplatzierten Teams erhalten eine weitere Chance bei einem Turnier in Japan im Mai/Juni.

"Es ist das beste Turnier der Welt. Selbst Olympia hat nicht diese Qualität", sagte Heynen, der im Vorfeld die verletzungsbedingten Ausfälle von Kapitän Jochen Schöps (Schultereckgelenksprengung), Robert Kromm (Bauchmuskelzerrung) und Jan Zimmermann (Meniskus-OP) verkraften musste.

Nach dem Duell mit Belgien folgen die Spiele am Mittwoch (18.00 Uhr) gegen Serbien und am Freitag (20.00 Uhr, beide Spiele live im TV auf SPORT1) gegen Weltmeister Polen. In der Gruppe B treten Olympiasieger Russland, Europameister Frankreich sowie die Teams aus Bulgarien und Finnland gegeneinander an.

Die beiden Gruppenbesten qualifizieren sich für die Halbfinals am Samstag, das Spiel um Platz drei und das Finale sind für Sonntag angesetzt.

Der DVV-Kader für die Olympiaqualifikation in Berlin:

Zuspiel: Lukas Kampa (Radom/Polen), Patrick Steuerwald (TSV Herrsching)

Außenangriff: Christian Fromm, Denis Kaliberda (Perugia/Italien), Sebastian Schwarz (Danzig/Polen), Tom Strohbach (TV Rottenburg)

Mittelblock: Marcus Böhme (Lubin/Polen), Tim Broshog (Maaseik/Belgien), Philipp Collin (Tours/Frankreich)

Diagonalangriff: Christian Dünnes (United Volleys RheinMain), Georg Grozer (Samsung Bluefangs/Südkorea), Simon Hirsch (Latina/ITA)

Libero: Markus Steuerwald (Paris/Frankreich), Ferdinand Tille (TSV Herrsching)

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel